Stille zu Fieber

S

War es noch die Stille, von der ich let­ztens schrieb, so ist es heute mor­gen die Ruhe nach einem anstren­gen­den Woch­enende mit dem Kinde. Ihre Imp­fung hat angeschla­gen, zu sehr. Die Impf­reak­tion war ein­deutig da: Fieber, Unruhe, Fieber, welch­es unstill­bar wurde in manchen Stun­den, wo keine Chemie mehr aus­re­ichte, ihr die Ruhe und Küh­le zu geben und dazu war noch Wochende und ihr Kinder­arzt in aller Ferne, so dass nur noch die Ambu­lanz der Kinderklinik bleibt. Fieber, für die Impf­reak­tion war es zu lange und ein Zeichen für einen Infekt gibt es nicht. Vierzig Grad, vielle­icht hat die Lady ihre eigene, atyp­is­che Impf­reak­tion, die eben heftiger ist als beim Durch­schnitt der anderen Kinder. Ich denke, auch wenn es endlich vor­bei wäre, wenn es doch vor­bei wäre, wir wer­den nie erfahren, was es wirk­lich war, was das Fieber brauchte, es sei den bei ein­er zukün­fti­gen Imp­fung spult sie wieder ein solch­es Pro­gramm ab, was uns und sie an die Gren­zen bringt und die Melodie der Angst um ihr Leben wieder deut­lich­er summt in unseren Ohren.

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Ein Blog, kleine "Skizzen" aus dem IntensivZimmer, der Führung in der Pflege, als pflegende Angehörige, dass DrumHerum, wie die Pflege "lebt", ihr gut tut, die Teilhabe wie in der Schule, was die Kranken-, die Sozialkassen ... Wir mitten drin mit der Linn, unserer IntensivLady ...

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