Kosten senken im Gesundheitswesen

Ein Schritt dazu bietet jetzt die Preissuchmaschine von Schottenland.de, in dem sie einen Preisvergleich für Medikamente verschiedener deutscher Apotheken aus dem Internet anbietet. Presseprotal.de spricht in ihrem Artikel (1) von Preisunterschieden bis zu 50 %.

Beim Check mit den Medikamenten, die die Madame braucht, entstehen zwar auch Unterschiede, die sich aber nur um maximal 10 % bewegen. Hierbei stellt sich für mich die Frage, wer nutzt es von den Kassenpatienten, wenn er sein Medikament verordnet bekommt und seinen gesetzlichen Festbetrag dazu zahlen muss (oder davon befreit ist). Für diese Leute ist der Preis vermutlich sekundär, auch ist es doch bequemer gleich das Rezept in der Apotheke bei ihrem Arzt einzulösen. Allein schon der Aufwand ins Internet zu gelangen, dann eine Preissuchmaschine zu bedienen, das Rezept einzuschicken und dann noch die Zuzahlung zu überweisen.

Für die Medikamente, die nicht mehr übernommen werden von der Krankenkasse oder dem Privatpatienten, da könnte sich sicherlich der Aufwand lohnen, wenn es sich nicht nur um eine Packung Kopfschmerzmittel handelt. Ich möchte diesen Dienst nicht abwerten. Ich finde, er ist wichtig und er schafft vielleicht ein wenig transparenz in den Medikamentenpreisen. Interessant wäre dieser Dienst noch viel mehr, wenn mit Apotheken innehalb der EU ein Vergleich möglich wäre. Wenn hier das Thema die Medikamentpreise und deren Kostenfaktor ist für die Krankenkassen, frage ich mich: Warum haben Medikamente eine Mehrwertsteuer, hinzu noch 16 %?

(1) Link defekt: www.presseportal.de/story_rss.htx?nr=804681

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