Wie können wir in Zukunft unsere Miete und Essen zahlen? (VII)

W

jenar­beit”, die Stadt Jena bleiben auf ihren Posi­tio­nen, so dass jet­zt alle bedürfti­gen, beurlaubten Stu­den­ten kein ALG-II mehr in Jena erhal­ten, wenn sie denn hier in der Stadt wohnen. In Weimar, wie Ham­burg, dort bekommt man es halt. “Jenar­beit” hat­te jet­zt über 3 Monate Zeit gehabt, meinen Wider­spruch hierzu zu bear­beit­en und sie haben es nicht geschafft, somit nehme ich Untätigkeit an. Was ist daran so schwierig?  

Mir kommt dies weit­er­hin wie eine Bestra­fung vor. Bloß weil ich eines der nor­mal­sten Ideen und Vorstel­lung ver­folge: Mein schw­er krankes Kind zu Hause zu pfle­gen. Dabei ist es nun mal nicht möglich arbeit­en zu gehen, geschweige zu studieren. Aber vielle­icht zeigt ja die Stadt Jena ein­fach nur, was es bedeutet Kinder zu bekom­men und sich dann auch noch um sie küm­mern zu wollen: Geht nicht. Fam­i­lien sind natür­lich erwün­scht, aber solange sie nicht die öffentliche Kasse belas­ten (oder wie soll ich dies Ver­hal­ten inter­pretieren). Das Kinder unser Land in Zukun­ft gestal­ten, tra­gen sollen und das Frauen Kinder nun mal nicht das ganze Leben lang gebären kön­nen, ist schein­bar nicht mehr klar deut­lich in den Köpfen der Gestal­ter von “jenar­beit”. Denn so soll wohl dem Kinderkriegen ein Riegel vorgeschoben wer­den: In der Aus­bil­dung lieber nicht, zumin­d­est brauchen sie nicht denken, dass sie die Aus­bil­dung wegen eines Kindes unter­brechen dür­fen. Sie kön­nen es schon, aber nur wenn sie es selb­st bezahlen, dabei ist es auch egal, wenn sie schon ein Kind haben und dies mal länger krank oder schw­er behin­dert.

Heute habe ich an den Min­is­ter­präsi­den­ten des Freis­taates Thürin­gen, Her­rn Dieter Althaus einen offe­nen Brief (pdf) mit Bezug auf die Fam­i­lien­poli­tik geschrieben. Schließlich soll doch Thürin­gen ein Fam­i­lien­land wer­den, aber so wird es mit Sicher­heit keins.

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