Zielgruppe vs. Medikamenten-Suchmaschine

Presseportal.de hat in einem Artikel (=http://www.presseportal.de/story_rss.htx?nr=809207) eine mir neue Suchmaschine für einen Preisvergleich für Medikamente vorgestellt (www.medizinfuchs.de), sie verfügt dabei über einen Preisvergleich mit dem Orginalmedikament und dem Generika (Nachahmerpräparaten), aber nicht auf den ersten Blick.

Dies ist schade. Und dann mein Test: Als ich ASS eingab bekam 4645 einzelne Suchergebnisse. Wer will sich denn da durch wählen? Am Anfang sind dann auch nicht die Treffer mit 100% Übereinstimmung verzeichnet, sondern erst auf der zweiten Seite nach zig anderen Medikamenten. Wenn ich Aspirin eingebe, bekomme ich nur ein Vergleich über Aspirin mit verschiedenen Preisangeboten und mit Aspirine mit verschiedenen Preisangeboten. Da frage ich mich, wo ist der Vergleich mit Generika, also die Medikamente mit dem Wirkstoff Acetylsalisylsäure, die nicht Aspirin oder Aspirine heißen.

Doch dann entdecke ich, und verstehe jetzt die Suchmaschine ein wenig: Wenn ich auf ein Suchergebnis klicke, da erscheinen dort verschiedene Händler mit dem Medikament und von dieser Seite aus kann ich dann die Generika für das Präparat suchen. Die Hilfe führte mich nicht dorthin. Diese Möglichkeit dieser Suche wird dort nicht einmal erwähnt. Fazit: Die Idee mit der Generikasuche ist Top und sinnvoll für die Reduzierung der Medikamentenpreise, doch müsste an der Umsetzung noch gearbeitet werden. Ich frage mich auch, wenn ich schon solche Probleme habe, ob ältere Mitbürger mit wenig Interneterfahrung mit dem Wunsch auf der Webseite, ein Generika zu suchen, wirklich ans Ziel kommen, wenn sie schon nach dieser Suchfunktion suchen müssen (eine Suche nach Generika eines Medikaments von der Startseite aus ist wünschenswert).

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