Stoff

„Hey Mann, es verlief alles ein wenig beschissen, anders kann ich es nicht sagen. Peter wollte den Transport nicht machen und was ist dann. Das Problem haftet an einer meiner Ferse. Der Stoff musste rüber und wenn ich es nicht getan hätte, na darüber denke ich erstmal gar nicht, oder. An der Grenze verlief alles gut, Mit einem „Guten Morgen“ vier Uhr in der Früh. Die Kontrollen waren ganz locker. Ein Blick in die Papiere und zwei Finger des Zollbeamten gingen an seine Mütze und zeichneten das Okay.  

Nee und dann angekommen in der Stadt, rein ins Zentrum auf zum Waschsalon Elfriede. Toller Name, aber was soll es, ich hatte echt keine Lust, eine Ewigkeit mit der Ware herum zu kutschen. Die letzten Aufenthalte bei den Fahndung hat mir gereicht. „14 Uhr, gut, kein Problem“ äußerst du am Telefon, also um zwei ist Treff und mein Magen, gegenüber von Elfriede ist doch der Imbiss, passend zum Geldbeutel. Dann steh ich in diesem Imbiss, lass mir grad meine Bockwurst und Wechselgeld geben und Scheiße Mann, Razzia mitten am Tag und das in der Imbissbude. Hey Mann, Begründung „Schwarzarbeit“ und dann standen die Herrschaften des Gesetzes um meiner Karre, Mann und der Stoff, futsch, alles futsch.“ „Und den Schmarren soll ich Dir glauben, hier gegenüber. Nee Alter, kannste knicken.“ „Wie knicken?“ „Nee, Razzia am Tag wegen Schwarzarbeiter an da Imbissbude, kann ja sein. Nee Mann, soll grad mal zwei Stunden her sein, sattel du mal dein Karren und mach dich los. Auf solche Storys kann ich verzichten, entweder du holst die Ware her oder du kriegst gelöcherte Hemden vom DJ. Ist das klar?“ Sie starrten sich kurz an als zugleich ein Mann in den Salon trat und meinte am Tisch: „Also Chef, wohin die Stoffrollen jetzt sollten, habe ich nicht ganz verstanden. Ich hoff mal, sie liegen richtig. Wir können dann wieder.“

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