Lachen verboten

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Glückliche Eltern trotz behinderten Kind ist wohl von so manchen Mitmenschen nicht erfreulich zu sehen. Zumindest geschah es uns letztens, als wir durch die Einkaufspassage gingen und lachend einer Bekannten begegneten. Leider konnten wir diese Frau nicht zur Freude mit einladen, sondern bekamen die Frage zugeworfen: “Über was habt ihr denn so zu lachen?” Dies hinzu mit einem strengen Unterton wie im Schulunterricht: “In der Stunde wird nicht gelacht.” oder “Was gibt es denn hier zu lachen?! Euch ist wohl hier der Ernst nicht klar?”  

Aber ich muss betonen, die Bekannte, sie ist nicht die einzige. Wenn ich eilig mit der Madame durch die Stadt unseren Pfad verfolge, keine traurige Miene, sondern das Gegenteil auf den Lippen trage, dann schaut mich so mancher Bürger noch finsterer an als sonst, frei nach: “Wie können Sie denn mit einem behinderten Kind glücklich sein? Ich kann Sie doch gar nicht mehr bemitleiden und mein Leben damit über Ihres erheben.” “Tja.” antworte ich mal ganz fiktiv: “Ihre Probleme möchte ich auch nicht haben.”

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Ein Blog, kleine “Skizzen” aus dem IntensivZimmer, der Führung in der Pflege, als pflegende Angehörige, dass DrumHerum, wie die Pflege “lebt”, ihr gut tut, die Teilhabe wie in der Schule, was die Kranken-, die Sozialkassen … Wir mitten drin mit der Linn, unserer IntensivLady …

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