Der Kampf ums Hilfsmittel (Zweitversorgung)

D

Über die Prob­leme der Mehrfachver­sorgung für die Madame hat­te ich hier schon ange­sprochen, also dass die gle­ichen Hil­f­s­mit­tel, die Zuhause notwendig sind, auch in der KiTa sein müssen, da sie über 6 Stun­den dort ist und somit der inte­gra­tive Kinder­garten zu ihrem Lebens­bere­ich gehört.Bei einem Inten­sivkind geht es hier­bei nicht nur um den Sitzver­sorgung (Ther­a­pi­es­tuhl) son­dern auch um die Absaugung für das Sekret in der Luftröhre.

Bei­de Hil­f­s­mit­tel sind nun, nach einem Tele­fonat vom mir mit dem Behin­derten­beauf­tragten vom Land und dessen Ver­mit­tlung zum Min­is­teri­um für Soziales, Refer­at Behin­derten­poli­tik in Thürin­gen, inner­halb eines Tages genehmigt wor­den.

Dies(!) mit den gle­ichen Argu­menten, welche wir und auch der Anwalt vom VdK der Krankenkasse schrieb: Wenn die Krankenkasse sich nicht als Träger für die Hil­f­s­mit­tel sieht, muss sie das Rezept zügig weit­er­leit­en an einem anderen Träger, wie das Sozialamt, dass die Kosten übernehmen soll. Ver­mehrt es die Kasse, so muss sie in Vor­leis­tung gehen, also das Hil­f­s­mit­tel genehmi­gen und bezahlen. Sie kann sich im Nach­hinein dann das Geld von den anderen Träger holen. Diese Regelung macht Sinn, denn eigentlich soll das ver­hin­dert wer­den, was bei uns jet­zt einge­treten ist: Eine unnötige mehrfache Ver­sorgung von dem gle­ichen Hil­f­s­mit­tel, sprich bei uns der Absaugung, da man bei mehreren Trägern das gle­iche Hil­f­s­mit­tel beantragte, in der Hoff­nung, ein­er wird es schon genehmi­gen.

Es geschah mit durch die vor­eilige Ablehnung der Absaugung von der Krankenkasse, denn dadurch wurde diese notwendi­ge Verord­nung durch die Ser­vices­telle für Reha­bil­i­ta­tion an das Sozialamt her­an getra­gen und dort am Mon­tag genehmigt. Doch am gle­ichen Tag genehmigte dann die Krankenkasse trotz­dem diese Absaugung. Eigentlich wäre es kein Prob­lem, wenn bei­de das gle­iche Sani­haus nutzen wür­den. Doch bei der Ver­wen­dung von zwei San­ität­shäuser sind somit auch zwei Absaugeräte genehmigt wor­den. Tja, kann ich nur sagen, wenn die Krankenkasse es sofort hätte weit­er geleit­et, dann wäre dies nicht passiert, denn wir brauchen nur eine Zweitver­sorgung und keine Mehrfach- im Sinne der Dreifachver­sorgung, zumin­d­est bish­er.

Neben dieser Genehmi­gung ist natür­lich auch der Ther­a­pi­es­tuhl für die KiTa nach den Tele­fonat genehmigt wor­den und sog­ar eine beantragte Lagerungss­chlange (gefüllt mit Sand). Jet­zt ste­ht noch eine Bet­tau­flage aus, worüber erst­mal wieder Gutacht­en vom medi­zinis­chen Dienst der Krankenkassen erstellt wer­den soll. Na dann mal los.

Ich freu mich über dein Kommentar

Über


Ein Blog, kleine "Skizzen" aus dem IntensivZimmer, der Führung in der Pflege, als pflegende Angehörige, dass DrumHerum, wie die Pflege "lebt", ihr gut tut, die Teilhabe wie in der Schule, was die Kranken-, die Sozialkassen ... Wir mitten drin mit der Linn, unserer IntensivLady ...

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