„Ab wann muss ich zum MDK“

Der heutige Suchhit hat es in sich, denn es ist gar nicht so leicht eine Antwort zu finden auf die Frage, ab wann man zum MDK muss. Also wir mussten „zum MDK“ noch nie selbst. Aber es gibt diese Situation, zum Beispiel bei der Überprüfung der Krankschreibung, also bei der Arbeitsunfähigkeit. Aber bei Pflegebedürftigkeit hatte ich es noch nicht gehört, das man als Patient zur ortsnahen MDK-Stelle vorgeladen wird. Wenn ein Kontakt von Angesicht zu Angesicht erwünscht ist, dann kommt der MDK zum Patienten.

Vielleicht muss man als Mitarbeiter einer Behörde im Gesundheitswesen irgendwann zum MDK oder es ist der Berufswunsch eines Arztes oder Altenpflegers beim sozialmedizinischen Dienst zu arbeiten. Doch muss hier die Frage lauten, wieviel Jahre Berufserfahrung brauche ich, um beim MDK e.V. angestellt zu werden. Das kann sicherlich nur die Stellenausschreibung klären.

Oder aber die Frage lautet eigentlich: Ab wann wird ein Gutachten vom MDK bei einer ärztlichen Verordnung angefordert?

Das entscheidet zum einen die Krankenkasse, zum Beispiel, wenn sie sich fragt bei einer Therapie oder einen Hilfsmittel, ob es denn Sinn macht, mal ganz grob gesagt. Das andere ist, wenn etwas abgelehnt wird von der Krankenkasse. Hierbei kann oder sollte man auch mal nachfragen, ob denn ein Gutachten darüber erstellt wurde. Lautet die Antwort nein, dann sollte man auf ein Gutachten bestehen (wenn es denn hilft(?)).

Zumindest ist es laut unserer Erfahrung so eine Sache mit den Gutachten vom MDK, denn es stellt sich immer die Frage, wie weit unabhängig von den Interessen der Krankenkasse der MDK-Arzt seine Entscheidungen trifft.

Kategorie: 
Frage des Tages



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CC BY-SA 4.0 „Ab wann muss ich zum MDK“ von Intensivkind by Pflegezirkus ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

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