PflegeZimmer

Musik und Sucht

Ob das wahr ist oder nicht: Ein Heavy-Metal-Fan in Schweden hat seine Leidenschaft Musik als Suchterkrankung „deklariert“ bekommen und damit einhergehend eine erwerbsmindernde Behinderung. Das Ergebnis sei eine staatliche Beihilfe, wie sie wohl jeden dann zusteht.

Man kann ja von vielen und allen süchtig werden, aber was macht der Mann, wenn er sein Gehör verliert, womit er seine Sucht konsumiert und was ist mit Therapie? Klar, da heißt es vielleicht am Ende nicht nur Musik ade, sondern auch raus aus der gewohnten Umgebung, wo man überall die Musik „lebt“, also letztendlich die Aufgabe seines sozialen Netzes. Da muss der Leidensdruck schon sehr hoch sein, wie vielleicht beim Heroin-Junkie, eh man diesen Schritt wagt. Suchtkrank halt.

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Autor

Mein Name ist Dirk Strecker und ich bin als "eingetragene" Pflegeperson tätig und begleite Selbsthilfe-Webprojekte. Vor Ort im Leben wirke ich mit bei Themen der Selbsthilfe, Integration, Inklusion und der Kinderhospizarbeit. Beruflich arbeite ich als Koordinator beim Thüringer Kinderhospizdienst und war mehrere Jahre in der Leitung der ambulanten Kinderkrankenpflege.

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