Wenn es die Absaugung nicht tut

Dass Medi­z­in­tech­nik nicht ewig hält, wurde schon deut­lich beim Dauersen­sor für die Überwachung vom Puls und der Sauer­stoff­sät­ti­gung. Zur Abwech­slung ist es dies­mal wieder die Absaugung. Der Kipp­schal­ter war und ist jet­zt auch wieder defekt. Nichts ist also von Ewigkeit und somit muss die Mas­chine zur Fir­ma zurück, im Austausch.Doch diese “neue” Mas­chine meinte es nicht mehr so ernst mit der 100%igen Akkuleis­tung, was beim Absaugen aber fatal wird. Wenn sie den Sog auf­baut, hat man sofort den Ein­druck, dass der Motor aussteigt. Let­z­tendlich schaffte sie es kaum noch, die gewohnte Absaugleis­tung zu brin­gen. Also ging diese, natür­lich im Ausstausch, auch wieder an die Fir­ma zurück.

Nun haben wir eine Absaugung, bis dann mal unsere “Eigentliche” repari­ert ist, die zum einen von einem anderen Her­steller ist und zum anderen eine andere Form hat: Sie ist größer und passt somit nicht mehr in die Tasche am Rehabug­gy. Da Taschen aber zu den Massen­pro­duk­ten No.1 der Kon­sumge­sellschaft gehören (Wie soll son­st der Kunde die ganzen Pro­duk­te nach Hause bekom­men?), hat sich im unseren Haushalt eine Impro­vi­sa­tion gefun­den, frei nach DDR-Man­gel­wirtschaft: In eine Akten­tasche ein­er Phar­mafir­ma passt die Mas­chine knapp rein. Der Reißver­schluss muss lei­der offen bleiben. Ein zusät­zlich­er Henkel wurde durch das Gestänge vom Bug­gy gewick­elt und durch die kleinen Henkeln der Tasche. Ein Kara­bin­er hält dann noch die Tasche zusam­men.

Dieses ganze Kon­strukt klemmt damit sich­er die Absaugung an den Bug­gy und auch hoch genug, um die Trep­pen durch die bar­ri­ere­freie Stadt zu meis­ten.

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