Wie nun? Mit oder ohne MDK-Gutachten

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Da frag ich mich, warum ich im Wider­spruchsver­fahren für die Hos­pizpflege ein MDK-Gutacht­en erwirken musste, wenn anderen Orts, Rends­burg, der Geschäfts­führer eines Hos­piz sich beschw­ert, dass die Krankenkassen die Über­weisung Tod­kranker durch Kranken­häuser oder Hausärzte ins Hos­piz erschw­eren, indem sie fast bei jed­er Ein­weisung ein Gutacht­en des MDK ein­fordern wür­den, so in den Lübeck­er Nachricht­en.

Die Ein­schal­tung eines MDK-Gutacht­en sei aber nicht notwendig, meine der Geschäfts­führer. Hinzu solle die Erstel­lung des Gutacht­ens die Auf­nahme um Tage verzögern, was aber die Krankenkassen anders sehen und auch beurteilen sie die Notwendigkeit eines MDK-Befun­des anders, denn in dem Artikel der Lübeck­er Nachricht­en vom 11.12.2007 online heißt es: “Sprech­er von AOK und Ersatzkassen­ver­bände weisen die Vor­würfe zurück. Sie pochen auf eine jün­gere Abmachung von 1999, die die grund­sät­zliche Ein­schal­tung des MDK vorse­he.” aus http: //www.ln-online.de/artikel/2270210/Hospiz_beklagt_erschwerte_Aufnahme_von_Patienten.htm. abgerufen 11.12.2007

Ja, wenn dies wirk­lich so ist, dann scheint dies bei unser­er Krankenkasse nicht angekom­men zu sein oder unter­schei­det man doch noch zwis­chen Kinder­hos­piz und dem für die Erwach­se­nen. Ich weiß es nicht, aber nun stellt sich noch die Frage: Warum prüfen die Krankenkassen die Ein­weisung mit einem MDK-Gutacht­en nach? Nun in dem Artikel heißt es als Antwort: “Denn bei Über­prü­fun­gen habe sich her­aus­gestellt, dass ein Vier­tel aller Ein­weisun­gen in Hos­pize nicht berechtigt seien, die Patien­ten kön­nten in den Fällen in Pflege­heimen oder ambu­lanter Pflege ver­sorgt wer­den.”

Wie auch immer. Eine Fehlein­weisung wird es sicher­lich immer mal geben, doch würde mich dabei auch inter­essieren, ob denn der Ablehnung auch wider­sprochen wurde und wenn ja, wie viel Prozent der Wider­sprüche erfol­gre­ich waren. Schließlich, auch ein MDK-Arzt kann in sich in seinem Gutacht­en irren oder die vorhan­den Dat­en sind auf dem zweit­en Blick unzure­ichend, wenn er die Pal­lia­tivsi­t­u­a­tion nur per Akten­lage beurteilt. Nun wer den ganzen Artikel lesen möchte, hier der Link: http: //www.ln-online.de/artikel/2270210/Hospiz_beklagt_erschwerte_Aufnahme_von_Patienten.htm

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Ein Blog, kleine "Skizzen" aus dem IntensivZimmer, der Führung in der Pflege, als pflegende Angehörige, dass DrumHerum, wie die Pflege "lebt", ihr gut tut, die Teilhabe wie in der Schule, was die Kranken-, die Sozialkassen ... Wir mitten drin mit der Linn, unserer IntensivLady ...

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