Pflegeheim und KDD

Das Pflegeheime nicht gerade das beste Image haben ist sicherlich vielen Lesern bekannt, insbesondere werden immer wieder deutliche Mängel bekannt werden. Natürlich findet dadurch das Thema auch seinen Platz im „fiktionalem“ Bereich, wie einem Krimi. Vor längerem, letztes Jahr, war es ein Tatort und vor über einer Woche wurde es zum Thema in der Krimiserie „KDD“ (ZDF): „Letzte Chance“:

Der Verdacht, ein Mord sei in einem Pflegeheim mitten in Berlin passiert, erhärtet sich. Bei der Recherche der beiden Kriminalisten wurde mit auf die menschliche Situation eingegangen, wie auch der Pflege: Das Opfer hatte einen großen Dekubitus auf dem Rücken.

Am Ende wurde durch einen Fund der Polizisten, die am Bett des Toden Wache hielten, klar, der gestorbene Bewohner wurde, wahrscheinlich, durch Insulin umgebracht. Sie fanden eine Ampulle dieses Medikaments beim Toten. Aber er wurde nicht vom Personal, vermutlich, ermordet, sondern ein Mitbewohner war es: Ein Diabetiker, der so gehofft hat, dass die für ihn menschenunwürdige Lebenssituation im Pflegeheim dadurch aufgebrochen wird, dass Haus geschlossen wird. Er schwieg aber zu seiner Tat bis die zwei Kriminalisten ihn erklärten, dass sie nur den Schuldigen finden wollen und nur dieser zur Verantwortung gezogen wird. Dies bestürzte diesen Mann so, dass er gestand, ein insulinpflichtiger Diabetiker zu sein. Er kann spritzen und überreichte den Kriminalisten eine angebrochene Packung mit Insulin und meint dazu:

„Verhaften Sie mich, ich will ins Gefängnis. Ich will wieder wie ein Mesch behandelt werden“ („Letzte Chance“, KDD, ZDF, gesendet 6. Juni 2008)

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