Uran, das Minus im Jenaer Wasser

Da schreckt man auf: Jena sei in Thüringen die Stadt mit den höchsten Uranwerten im Trinkwasser, so hieß es im Februar 1,2. Was daraus geworden ist? Nun jetzt gibt es eine Meldung von Foodwatch, welches die Daten zu Thüringen vom Gesundheitsministerium nun veröffentlicht hat.

Doch kommen wir zurück nach Jena. Ein Wert für eine Stadt, wo es vier „Brunnen“ gibt, die die Stadt beliefern? Und diese fördern Wasser unterschiedlichster Qualität zu den Haushalten, wie im Härtebereich gut bekannt bei den Bürgern. Nun, da stellt sich einem schon die Frage, welche Analyse man glauben kann und möchte. Als Bürger von Jena möchte man sicherlich den offiziellen Daten der Wasserwerke glauben, aber schützt guter Glaube vor den Gesundheitsschäden durch das Uran? Nein. Uran, bis zu einem ganz geringen Grad gilt es als nicht gefährlich für den Menschen, doch kommt es zu einer erhöhten Dauerbelastung könnte es unter anderem zu Nierenkrebs führen. Zu diesem kommt es sicherlich nicht sofort, ähnlich wie beim Rauchen, wo unter anderem auch ein radioaktives Gift enthalten ist. Es arbeitet sich schleichend zum Tumor durch. Hat das Wasser einen Wert von über 2 Mikrogramm Uran je Liter (entspricht 0,002 Milligramm je Liter), so, die Vorschrift beim Mineralwasser, gilt es als nicht mehr geeignet für die Säuglingsnahrung. Dies ist bei zumindest einem „Brunnen“ in Jena der Fall z. B. Wasserwerk Burgau: 0,0038 – 0.008 Milligramm je Liter. Bei Erwachsen ginge das Umweltbundesamt von einem unbedenklichen Wert bis zu 10 Mikrogramm Uran je Liter (0.01 Milligramm je Liter) aus. Wenn sie in Jena wohnen und den offiziellen Urangehalt ihres „Brunnens“ erfahren wollen, dann können sie dies in wenigen Schritten erfahren. Sie brauchen hierfür einen PDF-Betrachter. Zuerst suchen sie ihren „Brunnen“ im Straßenverzeichnis unter: http://www.jenawasser.de/twanalysen.htm Dabei kommen Sie zu einer Auswahl von vier „Quellen“:

  • Hochbehälter Drackendorf -> verbürgt sich hinter den Link Drackendorf/Illmnitz
  • Wasserwerk Burgau -> dies hinter dem Link: z.B. Kunitz/Laasan
  • Fernwasser -> eine Analyse ist hinter dem Link: Isserstedt
  • Fürstenbrunnen -> dies hinter dem Link: Quelle Fürstenbrunnen.

Die PDF-Dokumente verbergen sich auch hinter den Bildern auf der Webseite (außer Fürstenbrunnen). Weiteres und Quellen:

  1. Freies Wort
  2. Thüringer Blogzentrale
  3. Foodwatch: 1,2

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