Der Mensch als Kosten-Nutzen-Faktor II.

Nun auch in Aus­tralien ver­tritt wohl eine Behörde die Auf­fas­sung, dass Behin­derung eine Last ist, wenn auch eine Finanzielle. Eine Ein­wan­der­fam­i­lie wird das Dauervi­sum ver­weigert, weil der Sohn Down-Syn­drom hat. Somit wären wir wieder mal beim Kosten-Nutzen-Fak­tor Men­sch. Das merk­würdi­ge hier­bei ist, der Men­sch schafft sich ein Wertesys­tem, nen­nt es Geld, und schafft damit das Leben selb­st ab, über­spitzt for­muliert. Denn Leben kostet Geld, wer hätte es gedacht. Doch scheint dies solange okay zu sein, solange das Leben in ein­er „gedacht­en“ Norm ver­läuft. Dort kann es sog­ar Unsum­men an Geld „ver­brauchen“, wie die aktuelle Bankenkrise zeigt. Eine Summe, die eine Zahl darstellt, die man nicht mal mehr ein­fach in einem Wert über­set­zen kann.

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