Anitepileptika: Ändert das Wesen bis zum Suizid

Das Antiepilep­ti­ka zu Wesensverän­derun­gen führen kön­nen, erfahre ich immer wieder von anderen Eltern mit Epilep­siekinder im realen Leben, also in der Kita oder Selb­sthil­fe. Wesensverän­dert? Nun ein Kind war bei einem Medika­ment ständig am Lachen. So viel Lachen, das war nicht nor­mal, meinte die Mut­ter und als es das Mit­tel aus­geschlichen wurde, war die Stim­mung wieder im Bere­ich nor­mal: Lachen, wenn es was zu lachen gibt, weinen, wenn es einem schlecht erge­ht. Bei einem anderen Mit­tel weinte, schre­ite er immer nur – eben verän­dert in seinem natür­lichen Wesen, dies­mal in die andere Rich­tung. Somit wurde auch wieder dies Mit­tel gegen Epilep­sie aus­geschlichen.

Aber es ist nicht nur das, son­dern unter der Ther­a­pie bei Antiepilep­ti­ka steigt auch die Suizidal­ität, wie jet­zt das Ärzteblatt berichtete, also die “Nei­gung”, sein Leben been­den zu wollen.  Soll man da nun froh sein drüber, wenn man ein behin­dertes Kind hat, welch­es dies in eine Tat nicht umset­zen kann? Sicher­lich nicht, denn es würde eben auch bedeuten, dass es mit den “Suizidgedanken”  durch das Medika­ment wohl auch keine Lebens­freude mehr hat.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.