Ist man stark eingeschränkt im Gehen, da liegt es doch nahe, ein Anspruch auf einen Behin­derten­park­platz zu bekom­men. Aber schein­bar nicht in Schleswig-Hol­stein, so liest man in der shz.de. Da darf man wohl gar nicht mehr gehen kön­nen – die Ver­weigerung hat ja auch ihren Sinn. Schließlich ist dann auch der Bedarf geringer für die Kom­munen behin­derten­gerechte Park­plätze einzuricht­en. Denn, macht man es ordentlich, nehmen sie halt mehr Platz weg als ein üblich­er Park­platz und es wird für die öffentliche Stell­fläche in der Regel auch keine Gebühr erhoben, somit beste­ht ein Ein­nah­mev­er­lust. Eile hat man für die Klärung auch dort nicht beim Sozial­gericht. Der Kläger, ein 87-jähriger Mann, hat die Klage im Früh­ling 2006 ein­gere­icht und bis jet­zt beste­ht kein Richter­spruch. Die Sozial­gerichte sind über­lastet, heißt es auch dort. Nun, dann hof­fen wir mal, dass sich der Fall nicht auf andere Art löst. Dazu bin ich ja mal ges­pan­nt, wann unsere Klage bei der Hos­pizpflege ver­han­delt wird.