Das der Schmetter­ling als Sym­bol auch die Seele “verkör­pere”, deren Wan­derung, hat­te mich schon früh beschäftigt, na früh heißt jet­zt Pubertät. Eine schöne Erk­lärung, warum dies Sym­bo­l­ik beste­ht, fand ich in einem lesenswerten Buch:

Sie sagt, ster­ben sei so ähn­lich, wie wenn Rau­pen sich in Schmetter­linge ver­wan­deln. Natür­lich macht es einem Angst, sagt sie, so wie es den Rau­pen Angst macht, wenn sie sich ver­pup­pen. Aber was wäre, sagt Granny, wenn Rau­pen immerzu jam­merten und sagten » Oh nein, ich muss mich ver­pup­pen, es ist so unfair«? Dann wür­den sie nie zu Schmetter­lin­gen, fer­tig.” aus: S. 177. Wie man unsterblich wird. Jede Minute zählt. von Sal­ly Nicholls. Carl Hanser Ver­lag. 2008