“Was ist ein Keim im Körper”

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Einige hoffen ja oder man bastelt sogar daran, dass Suchmaschinen auf vollständigen Fragen eine Antwort geben können. Es ist sicherlich noch ein langer Weg bis dahin. Dies wird deutlich, wenn man bedenkt, das bei vielen Fragen auch der Wissens-Hintergrund des Fragenden wichtig ist. Also was weiß der Fragende schon im Vorfeld, kennt er schon Antworten, und aus welchen “Bereich” fragt er oder sie heraus. Und da wären wir schon beim Keim, ein Wort mit mehreren Bedeutungen. In der Umgangssprache der Medizin steht der Begriff für sehr, sehr kleines Getier, was wir nicht sehen können. Gemeint sind die Bakterien, die hinzu uns nicht wohl gesinnt sind. Häufig schließt man damit aber auch Vieren oder Pilze mit ein. <--break->

 Sicherlich, der Begriff Keim, welcher auch steht für Auslöser, Krankheitserreger, Frucht im Mutterleib, oder eben der aufgesprungen Samen, wird sich vielleicht darauf zurück ziehen: Die Ursache, der Ausgangspunkt vom Leben oder eines Prozesses zu sein. Also der Keim in unserem Körper ist der “isolierte” Ausgang einer Krankheit. Nicht ganz. Es ist ein Lebewesen, was in unserem Körper anfängt zu “wachsen”, was noch lange uns nicht krank machen muss. Wobei mit Wachstum bei Bakterien deren Vermehren angesehen wird. Vermehren sich bestimmte Bakterien ungehindert in uns, dann können sie uns krank machen, was aber auch wieder davon abhängig ist, wo sie sich befinden. Auf der Haut oder im Darm sind viele Bakterien für uns nicht gefährlich, sondern sie werden es erst in der Blutbahn. Manche brauchen wir sogar, aber kommt unser Körper mit einem Bakterium nicht klar, so werden wir krank. In der Umgangssprache handelt sich also dann um einen Keim. Der Keim selbst ist dabei das einzelne Bakterium, was uns krank macht. Keime im Körper – eigentlich sind viele immer da, denn selbst ungefährliche Bakterien auf unseren Häuten können für uns gefährlich werden. Dies, wenn unser Immunsystem zum Beispiel durch einen schweren Virusinfekt geschwächt wird. Denn dann kann sich auf den Virusinfekt ein Keim “darauf setzen”, was die Krankheit verlängert oder sogar verschlimmert. Keime, also die Bakterien im oder auf dem Körper, sind so gesehen immer da. Und solange unser Immunssystem gut arbeitet, bereiten viele von denen uns auch keine Probleme.

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2 Kommentare

  • Mein Mann ist 8.2018 gegen Lungenentzündung geimpft worden nach einreden von Ärtztin .Mein Mann hat seit 21 Jahren Kehlkopfkrebs ist noch nie geimpft worden hatte noch keine Lngenentzündung.Nun ist er zusammengebrochen 3 Wochen Schüttelfrost und Fieber gehabt ich konnte ihn nicht mehr zu Hause pflegen.Jetzt ist er seit 3Tagen im Krankenhaus es wird von einem Keim gesprochen.WasNun?.Mein Mann ist 77Jahre vor 10 Jahren Prostatakrebs,und 2014 einen unverschuldeten Autounfall3Halswirbel gebrochen kann wieder laufen.War immer froh in unsrer Familie und guter Dinge.
    Für eine Antwort wäre ich dankbar Heidi Barth

    • Hallo Heidi,

      es klingt nach einer sehr kritischen Phase. Ich wünsche viel Kraft und Zuversicht für euch!

      Das Wort “Keim” steht im medizinischen Sprachgebrauch “allgemein” für Krankheitserreger. Dabei gibt es viele Krankheitserreger, die unseren Körper schädigen können. Nur gegen wenige Erreger gibt es eine Impfung, zum anderen können Erreger schädigen, die wir “generell” mit uns herum tragen. Sie schädigen uns dann, wenn unser Immunsystem geschwächt wurde z.B. bei einer Grippe.

      Bei einer Impfung gegen die Lungenentzündung wurde vermutlich gegen einen Erreger oder Erregerstamm geimpft. Andere Erreger können somit weiterhin eine Lungenentzündung begleiten / verschärfen.

      Wie der Verlauf sein wird? Fragen Sie die Ärzte gegen welchen Erreger damals geimpft wurde und welche Erreger jetzt gefunden wurden, die diese schweren Verlauf begleiten. Wie der Verlauf sein wird – eine Prognose können Ihnen nur die Ärzte geben. Wenn es eine bakterielle Infektion der Lunge ist und die Bakterien sind sensibel auf Antibiotika, dann wird vermutlich ein Antibiotika gegeben. Wenn eine solche Therapie läuft, hier können auch nur die Ärzte beantworten, wie der Verlauf erwartet wird bei Ihren Mann.

      Mit besten Grü0en

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