Die Woche des Ehre­namts war es, die Woche der Fam­i­lie auch. Wußten Sie, dass am 15. der inter­na­tionale Tag der Fam­i­lie war? Für manchen wurde es durch den Streik des einen oder anderen Kinder­gartens wirk­lich ein Tag der Fam­i­lie. Und am 15. ste­ht in “Der West­en”, ein Wun­sch: Es wird ein Häuskäufer gesucht mit Behin­derung, möglichst. Eine Nachricht mit Sel­tenheitswert, dass man darüber schreiben muss, und ich hoffe, er, der Verkäufer, find­et auch den Passenden. Dabei kön­nten viele Häuser, allein schon beim Bau die erste “große” Bar­riere ein­fach mal weglassen: Eine Stufe. Ist man auf Bar­ri­ere­frei­heit angewiesen, so sieht man diese “Unsitte”. Ein, zwei Stufen, manch­mal auch eine Treppe und man fragt sich, musste dies sein. Denn selb­st wenn man im Alter mit dem Rol­la­tor unter­wegs ist, wird diese Hürde zu einem Prob­lem und man muss raus aus seinem Haus.

Warum nicht gle­ich die Parterre Wirk­lichkeit wer­den lassen, eben zur Erde wohnen, dem Weg um das Haus? Was ver­steckt sich hin­ter dieser Stufe zur Haustür? Stellt es eine Erhaben­heit dar, die Verkör­pe­rung des Haus­rechts oder eine Idee von ein­er Bar­riere vor Ein­brech­ern, dass die nicht ger­adeaus mit dem Hand­wa­gen ins Haus fahren kön­nen (und wieder beladen raus). Oder es ist ein­fach als Sitzfläche gedacht für die Kinder, wenn sie Hüpfe-Seil spie­len, und sich nach einem harten Wettstre­it erholen müssen.