Ehrenamt, Familientag und das barrierefreie Haus

Die Woche des Ehrenamts war es, die Woche der Familie auch. Wußten Sie, dass am 15. der internationale Tag der Familie war? Für manchen wurde es durch den Streik des einen oder anderen Kindergartens wirklich ein Tag der Familie. Und am 15. steht in „Der Westen“, ein Wunsch: Es wird ein Häuskäufer gesucht mit Behinderung, möglichst. Eine Nachricht mit Seltenheitswert, dass man darüber schreiben muss, und ich hoffe, er, der Verkäufer, findet auch den Passenden. Dabei könnten viele Häuser, allein schon beim Bau die erste „große“ Barriere einfach mal weglassen: Eine Stufe. Ist man auf Barrierefreiheit angewiesen, so sieht man diese „Unsitte“. Ein, zwei Stufen, manchmal auch eine Treppe und man fragt sich, musste dies sein. Denn selbst wenn man im Alter mit dem Rollator unterwegs ist, wird diese Hürde zu einem Problem und man muss raus aus seinem Haus.

Warum nicht gleich die Parterre Wirklichkeit werden lassen, eben zur Erde wohnen, dem Weg um das Haus? Was versteckt sich hinter dieser Stufe zur Haustür? Stellt es eine Erhabenheit dar, die Verkörperung des Hausrechts oder eine Idee von einer Barriere vor Einbrechern, dass die nicht geradeaus mit dem Handwagen ins Haus fahren können (und wieder beladen raus). Oder es ist einfach als Sitzfläche gedacht für die Kinder, wenn sie Hüpfe-Seil spielen, und sich nach einem harten Wettstreit erholen müssen.

CC BY-SA 4.0 Ehrenamt, Familientag und das barrierefreie Haus von Intensivkind by Pflegezirkus ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

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