Die “elektronische” Gesundheit und ihre Tücke

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Das Ver­trauen in die elek­tro­n­is­che Ver­wal­tung im Gesund­heitswe­sen ist bei dem einen oder anderen groß. Ein Beweis dafür ist sicher­lich in dem Kom­men der elek­tro­n­is­chen Gesund­heit­skarte zu sehen, welche wohl auch „Gesund­heits­dat­en“ der Patien­ten oder Ver­sicherungskun­den spe­ich­ern soll. Dabei ver­langt es schon ein großes Ver­trauen in die Tech­nik, dass alles richtig klappt. Dies nicht nur an den Orten, wo die Serv­er ste­hen, son­dern auch an die Leute oder Fir­men, welche die Dat­en ver­wal­ten wer­den. Denn elek­tro­n­is­che Dat­en sind weitaus schneller kopier­bar­er und in der Masse zu ver­bre­it­en als das Papi­er, wo die Diag­nosen verze­ich­net sind. Gesund­heits­dat­en sind dabei unter anderem für jeden inter­es­sant, der den einzel­nen Men­schen als Wirtschafts­fak­tor sieht und mit ihm kalkulieren muss, wie zum Beispiel der Arbeit­ge­ber, das fre­undliche Kred­itin­sti­tut oder der Ver­sicherung.

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Ein anderes Ver­trauen hier­bei geht aber auch an die, welche die Soft­ware pro­duzieren für die Prax­en, den Kliniken oder den Krankenkassen und den Anwen­dern, wie gut sie geschult sind. Doch eine kom­plexe Soft­ware ist nie frei von Fehlern und die Anwen­der eben auch nicht, was je nach Fall, auch gravierende Fol­gen haben kann. Ein reales Beispiel zeigt die Nachricht bei www.spiegel.de auf: „Mil­lio­nen auf­grund falsch­er HIV-Diag­nosen verteilt“.

Durch eine falsche Codierung der Diag­nose zur Abrech­nung wur­den die behan­del­ten Patien­ten mehrere Auge­narzt­prax­en als HIV-Pos­i­tiv gemeldet. Zum Glück müssen hier die Fol­gen nicht die Patien­ten selb­st erfahren, in dem durch eine Fehldiag­nose plöt­zlich eine andere Ther­a­pie ange­fan­gen wird, was je nach Diag­nose sog­ar lebens­ge­fährlich wer­den kann. Stellen Sie sich vor, es wäre die Blut­gruppe gewe­sen und auf­grund fehler­hafter elek­tro­n­is­chen Dat­en wird Ihnen bei einem Unfall die falsche Blut­gruppe trans­fundiert. Ein tödlich­es Unter­fan­gen.

Aber selb­st wenn es eine fehler­hafte HIV-Infizierung ist, kön­nte es unan­genehm oder merk­würdig sein, wie sie auf ein­mal im Kranken­haus betreut wer­den. Und falls man plöt­zlich von neuen Medika­menten redet bei der näch­sten Vis­ite, um die Virusak­tiv­ität zu unterbinden, sollte man mal nach­fra­gen und sich um einen AIDS-Test bemühen. 

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Ein Blog, kleine "Skizzen" aus dem IntensivZimmer, der Führung in der Pflege, als pflegende Angehörige, dass DrumHerum, wie die Pflege "lebt", ihr gut tut, die Teilhabe wie in der Schule, was die Kranken-, die Sozialkassen ... Wir mitten drin mit der Linn, unserer IntensivLady ...

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