Lange wurde darüber geschwiegen über die let­zten Songs im Inten­sivZ­im­mer und ich muss ehrlich zu geben, es lief nichts Neues, nichts was die Pflege gut begleit­et hätte, nichts, was der Lebenssi­t­u­a­tion die musikalis­che Fär­bung gegeben hätte, den Aus­druck zeigen würde, wie es einem erge­ht damit. Nichts Neues und man trifft auf Annette Humpe, auf die Zeit „Ide­al“, Neue Deutsche Welle, das Album „Der Ernst des Lebens“. Es ist die Ver­gan­gen­heit, zu denen Tagen, wo ich das erste mal das Album hörte, es war vor den 9. Novem­ber 1989 als DDR-Kind und es war ein ander­er Ernst des Lebens als heute. Die Lieder „Eiszeit“, „Span­nung“ und „Erschießen“ trans­portierten, assozi­ierten ein Gefühl im Leben zu ste­hen. Und auch heute, bei einem anderen „Ernst des Lebens“, zeigen sie wieder nahliegende Bilder, die eine Stim­mung zeigen, wo man ste­ht.