Daisy vs. Intensivkind

199 kostet Daisy, nicht das Unwet­ter-Tief an sich son­dern die Wet­ter­paten­schaft, wie man auf der MDR-Web­seite lesen darf. Eine Paten­schaft ste­ht für die frei­willige Über­nahme ein­er Für­sorgepflicht. Wohl keine nette Paten­schaft, denn ein schw­eres Schneegetöse bedeutet für uns als Frage, kommt denn die Kinderkranken­schwest­er vom Pflege­di­enst heile zum Nacht­di­enst und kommt sie wieder gut nach Hause. Für welchen Part trägt die Pat­en nun hier Sorge? Dafür das sich Daisy gut entwick­elt und ausleben kann als Tief, also dem Unwet­ter?

Zumin­d­est hat es die Schwest­er gestern heile zu uns geschafft, ist nicht auf der Land­straße hän­gen geblieben. Hätte es nicht geklappt, so wäre der Pflege­di­enst für die Nacht aus­ge­fall­en. Aber nicht nur darauf kann sich ein solch­es Wet­ter auswirken. Der Strom und dessen möglichen Aus­fall wird auch disku­tiert, weil Leitun­gen zusam­men­brechen kön­nen. Das Kind hängt an der elek­trisch betriebe­nen maschinellen Beat­mung. Die inter­nen wie exter­nen Akkus sind zwar alle geladen, was aber nur heißt, gute sechs Stun­den unge­wollte Strompause lassen sich so abdeck­en. Dauert der Stro­maus­fall länger, dann bleibt einem wohl nur der Weg in die Klinik, da diese über Not­strom ver­fügt.

Und ohne Strom ist es bei der Beat­mung nicht möglich, diese zu beheizen, um so für deren richtige Befeuch­tung zu sor­gen. Eine trock­ene Beat­mung wirkt sich auf das Inten­sivkind auch wieder unglück­lich aus, weil dadurch die Schleimhaut der Luftröhre (Tra­chea) aus­trock­net und somit schnell bluten kann. Damit wären wir auch beim The­ma absaugen, die ohne Strom auch nicht lange mit­macht. Wie viele Stun­den ist aber abhängig je nach Ein­satzhäu­figkeit der Absaugung.

Zum The­ma „trock­ene Beat­mung und blu­tende Tra­chea“ sind, stellt sich die Frage, kann man dieser etwas ent­ge­gen hal­ten. Inhala­tion ist dabei das Stich­wort. Der Medika­menten­vernebler vom Inten­sivkind hat hier sog­ar einen Plus­punkt: Er läuft auch über Akku­be­trieb, aber, so die Erfahrung, hält nicht all zu lang.

Daisy, da denkt man an die Fre­undin von der Ente Don­ald oder eben an die Hündin vom Mod­edesign­er Mosham­mer und nicht an ein Unwet­ter. Oder ger­ade deshalb? Ich wäre zumin­d­est vor­sichtig, Wet­ter­paten­schaften zu ver­schenken, es sei denn …

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