Es ist wieder zum The­ma gewor­den: die Phys­io­ther­a­pie in der inte­gra­tiv­en Kindertagesstätte. So musste ich heute erfahren, dass die Krankenkassen den alten Rah­men­ver­trag für die Früh­förderung jet­zt ein­seit­ig zum 30.9. aufge­hoben hät­ten.

Ist dies so, so ist es ein Prob­lem, da es immer noch keine Lösung in Jena in der Kita von unser­er Lady gibt, wie es dann mit der Phys­io­ther­a­pie weit­er gehen kann. Ein Prob­lem? Nicht ganz, denn auch wenn die Krankenkassen den Rah­men­ver­trag aufheben, ist es noch nicht her­aus, ob sie die Phys­io­ther­a­pie weit­er finanzieren wür­den. Und, so ver­ste­he ich es, gegen die “Aufkündi­gung” kann man wohl erst vorge­hen, weil es ein­seit­ig nicht gin­ge, wenn die Krankenkassen auch wirk­lich nicht mehr die Leis­tung in der inte­gra­tive Kita bezahlen.

Die Hoff­nung, unsere Lady bekommt trotz­dem weit­er­hin die Ther­a­pie, ist nicht groß und somit muss man wohl erst ein­mal eine Nach­frage ans Sozialmin­is­teri­um vom Land starten, was denn hier nun dran sei.

Und neben­bei: Das Wort Inklu­sion wird immer häu­figer zum Schlag­wort, wenn man so durch Netz stöbert. Ohne Heilmit­teln in den Ein­rich­tun­gen wie Phys­io­ther­a­pie wird es nichts mit Inte­gra­tion und somit erst recht nichts mit Inklu­sion. Denn ger­ade diese Ther­a­pi­en sich­ern mit die Förderung und Reha­bil­i­ta­tion ab. Eine Ther­a­pie am Nach­mit­tag ist für viele Kinder mit Behin­derung nicht möglich.