Lebt man mit knap­per Kasse, da wird es auch schnell schwierig in den Zeit­en allein schon für die nor­malen Infek­te an notwendi­gen Medika­menten zu kom­men, um das Krankheit­sleid zu lin­dern. Es ist nicht das ärztliche Rezept, was gebraucht wird, son­dern eben der Geld­beu­tel.

Das ALG II sieht für die medika­men­tösen Aus­gaben 15 Euro im Monat vor. Nicht viel, milde gesagt, wenn man chro­nisch Krank ist und eben ein Teil der medika­men­tösen Ther­a­pie selb­st berap­pen muss. Kommt noch eine Behin­derung dazu, dann fol­gen noch weit­ere Kosten. Ist man eben auf diesen gerin­gen Leben­sun­ter­halt angewiesen, so stellt sich einen schon die Frage, wie die Kranken dies bewälti­gen sollen im Blick auf Heilung und Leben­squal­ität.

Abhil­fe – ein Weg kön­nte eine ver­bil­ligte Medi­zin sein für Bedürftige, ein “Tafel-Apotheke”. Das dies geht, zeigt der Artikel: “Pille gegen Armut lei­der noch nicht erfun­den” Erste “Tafel”-Apotheken in NRW helfen Bedürfti­gen mit ver­bil­ligter Medi­zin ( Link: www.epd.de/sozial/sozial_index_80565.html defekt nach Abruf 15.7.12)