Die Phys­io­ther­a­pie in der Kita war 2010 ein großes The­ma gewor­den. Einige Eltern der behin­derten Kinder stell­ten sich schon darauf ein, 2011 wird es keine passende Ver­sorgung mehr geben. Ein gewichtiger Hin­ter­grund, neben der ganzen IFF-Geschichte in Thürin­gen, ist die Heilmit­tel­richtlin­ie.

Diese Richtlin­ie, so veröf­fentlichte es der Gemein­same Bun­de­sauss­chuss, erfahre nun ein­er Änderung. Unter anderem soll dadurch die Ther­a­pie in Ein­rich­tun­gen wie die Regelschule möglich sein. Eine Sit­u­a­tion, die trotz beste­hen­der UN-Kon­ven­tion für die Rechte der Men­schen mit Behin­derung, immer noch eine Kampf­zone ist. Je nach Einzelfall kann die Ther­a­pie in der Schule statt find­en oder nicht.

Diese Änderung der Richtlin­ie ist bei uns in der Selb­sthil­fe­gruppe Neu­rokind schon gute zwei, knappe drei Jahre The­ma, bei dem es auch von uns Schreiben gab an die Bun­de­spoli­tik.

Jet­zt heißt es abwarten, was die Änderung wirk­lich bringt. Und ob sich dadurch die Ver­sorgungslage in der Kita mit Phys­io­ther­a­pie bess­er gestal­tet, dass eben alle Kinder, die Ther­a­pie regelmäßig brauchen, diese auch bekom­men kön­nen.