Mit einem behin­derten Kind kann es schnell in die Klinik gehen. Schnell heißt eben zum einen es geht ab mit dem Anruf bei der Ret­tungsleit­stelle und der Notarzt weist sofort ein. Oder man sitzt mor­gens beim Kinder­arzt und Abends plöt­zlich am Kranken­bett in der Kinderklinik. Hier an alles zu denken wie die Medika­mente, Hil­f­s­mit­tel oder die let­zten Arzt­briefe fällt in ein­er solchen Sit­u­a­tion schw­er. Eine akute Kranken­hau­sein­weisung ist Stress. Die Angst um die weit­ere Gesund­heit des Kindes paart sich mit den Erwartun­gen der anderen, man muss über alles Auskun­ft geben. Die gesamte Krankheits­geschichte sollte parat sein und dann soll man noch an dies oder jenes denken, was mit muss in die Klinik.

Es geht vielle­icht ein­fach­er – ich weiß es nicht, denn der Stress wird bleiben, doch gibt es kleine Dinge, um Sicher­heit zu bekom­men, man hat alles dabei: Check­lis­ten oder eben eine Not­fallmappe.

Eine Idee der Not­fallmappe für die Demen­zkranken von Sozialprojekte.de lernte ich heute ken­nen. Diese lässt sich sicher­lich auch als ersten Schritt anpassen für die eigene Sit­u­a­tion. Braucht das Kind täglich einen Kinderkrankenpflege­di­enst, so wird dieser eventuell selb­st eine Über­gabe machen mit eigen­em Pro­tokoll. Ein Pro­tokoll, was die Eltern auch ken­nen soll­ten und somit die Not­fallmappe ergänzt oder ihren Start­punkt gibt.