HomeCare: Sauerstoff gibts nur Montags Vormittag

Das Inten­sivkind braucht eine neue Sauer­stoff­flasche wie auch einen Druck­min­der­er. Kein Prob­lem, so denke ich – ein Rezept über die bei­den Medi­z­in­pro­duk­te wird an “unseren” Sauer­stoff-Ver­sorg­er gesendet. Gestern hat­te sich endlich, nach gut 14 Tagen, die Home­Care -Fir­ma gemeldet. Der Herr am Tele­fon würde gerne am kom­menden Mon­tag zwis­chen 9 – 13 Uhr liefern. Meine Antwort: Geht nicht – unser Kind ist zum einen in der Schule und zum anderen hat es einen Arzt­ter­min. Er fragte, wie es am Nach­mit­tag aussieht. Da gin­ge es ab 15 oder 14 Uhr, war meine Aus­sage. Ich fragte, wie es denn an anderen Tagen aussieht. Seine Antwort war: Er wäre immer nur Mon­tags von 9 – 13 Uhr im Jenaer Raum. Er würde es dem Büro zurück­melden, dass es nicht klappt und diese melden sich und heute kam der näch­ste Anruf. Mor­gen kön­nten sie zwis­chen 12 – 15 Uhr liefern.

Eine Zeit, die dies­mal mach­bar ist, aber eine sehr kurzfristige Ter­minab­sprache ist. Für mich stellt sich die Frage, ob die Home­Care -Fir­ma nicht gewohnt ist, dass man trotz schw­er­er chro­nis­ch­er Erkrankung ein “nor­males” Leben führen kann, also wir sitzen nicht den ganzen Tag zuhause. Das wäre auch finanziell schwierig. Somit geht das Inten­sivkind in die Schule, das Geschwis­terkind in den Kinder­garten und wir zur Arbeit. Eine ganz nor­male Fam­i­lie eben, oder?

2 Kommentare

  1. So etwas nen­nt man unflex­i­bel – das auch noch im medi­zinis­chen Bere­ich
    die fahren wohl den Rest der Woche. Propan aus?

    • dirkstr.

      28. Juni 2012 um 22:49

      Vielle­icht sinkt auch mit guter Kun­den­zahl die Flex­i­bil­ität – eben auch eine Frage der Wirtschaftlichkeit, wenn die Ver­sorg­er bun­desweit agieren.

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