Dokumentation der Beatmungswerte – muss nicht?

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In der Welt der pro­fes­sionellen Pflege­fachkräfte stellte ich mir let­ztens die Frage: Wollen die aus­ge­bilde­ten Fach­pflegekräfte wirk­lich ernst genom­men wer­den mit ihrer Pro­fes­sion? Welche Rol­len­bild haben die Pflege­fachkräfte von sich?

Ich will dieser Frage eine pos­i­tive Antwort geben, doch mit ein­er der let­zten Erfahrun­gen in einem Pflege­be­trieb kann ich dies nicht. Es wurde uns die Frage gestellt, ob wir wollen, dass die laufend­en Beat­mungs- und die Vital­w­erte (Puls, Sauer­stoff­sät­ti­gung) in die Pflege­doku­men­ta­tion pro­tokol­liert wer­den.

Wie? Wir übergeben unser Inten­sivkind in die Obhut von Pflege­fachkräften und diese doku­men­tieren nur dann den Erfolg oder Mis­ser­folg der Beat­mung, ein­er ärztlichen Behand­lung, wenn wir es wollen? Wie wollen die Pflege­fachkräfte beurteilen, ob die Beat­mung erfol­gre­ich ist? Wie wollen die Pfle­gen­den uns berat­en, wenn es Prob­leme in der Beat­mungspflege gibt? Wie wollen die Pfle­gen­den den gesund­heitlichen Ver­lauf unseres Kindes erken­nen? Wie wollen die Pfle­gen­den mir mor­gens erk­lären, es gab heute in der Nacht ein Prob­lem mit der Beat­mung, ohne den Ver­lauf der let­zten Tage zu ken­nen.  Sie wis­sen nicht, was ist nor­mal und was sei außergewöhn­lich?

Fra­gen über Fra­gen stapeln sich mir im Kopf. Schlag­wort an Schlag­wort sam­melt sich bei mir über Pflege­qual­ität, Pflegerecht und Ver­trauen.

Ich kenne die Stim­men, die erk­lärten, es wird zuviel doku­men­tiert. Es mag sein und die Ursachen kön­nen darin liegen, dass die Pflege­doku­men­ta­tion schlecht aufge­baut ist, zum Beispiel es beste­ht eine dop­pelte Doku­men­ta­tion eines pflege­be­zo­ge­nen Sachver­halt. Es mag sein, dass die Pfle­gen­den „Dinge“ doku­men­tieren, die nichts mit dem Pflege­prozess zu schaf­fen haben.  Und es gibt Unsicher­heit mit dem täglichen Pflege­bericht.  Aber Werte nicht zu pro­tokol­lieren, die den Gesund­heit­szu­s­tand abbilden und zur Beurteilung des Ver­laufs ein­er ärztlichen Behand­lung dienen – da bin ich irri­tiert und verun­sichert. Aber es kann auch sein, dass ich ein falsches und ver­al­tetes Bild von der Gesund­heits- und Kinder-/Krankenpflege habe und dem, was doku­men­tiert wer­den sollte. (Ich hoffe nicht.)

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Ein Blog, kleine “Skizzen” aus dem Inten­sivZ­im­mer, der Führung in der Pflege, als pfle­gende Ange­hörige, dass DrumHerum, wie die Pflege “lebt”, ihr gut tut, die Teil­habe wie in der Schule, was die Kranken-, die Sozialka­ssen … Wir mit­ten drin mit der Linn, unser­er Inten­sivLa­dy …

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