Schwerbehindertenausweis: unbefristet und nicht als Kopie

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Im Feb­ru­ar musste der Schwer­be­hin­derte­nausweis vom Inten­sivKind ver­längert wer­den und siehe da, der Ausweis ist jet­zt unbe­fris­tet. Das Inten­sivKind ist amtlich unbe­fris­tet behin­dert.

Damit der Ausweis lange hält, würde ich gerne nur eine Fotokopie mit­nehmen. Geht nicht, denn eine Kopie gilt hier nicht als Ausweis­er­satz, lernte ich. Eine Fotokopie kann auch von ein­er Fälschung gefer­tigt wor­den sein.

Bedeutet: Ist das Inten­sivkind unter­wegs, dann muss der orig­i­nale Schwer­be­hin­derte­nausweis mit dabei sein, samt orig­i­naler Wert­marke für den öffentlichen Nahverkehr.

Kopie wird teuer

Unser Kind fährt durch die Wert­marke vor Ort kosten­los und weil sie auf eine Begleit­per­son angewiesen ist, auch diese. Wenn wir in der Bahn kon­trol­liert wer­den und wir haben nur eine Kopie vom Schwer­be­hin­derte­nausweis dabei, kön­nte dies teuer wer­den. Es kann wie Schwarz­fahren zählen.

In unserem Fall wären es gle­ich zwei Schwarz­fahrerIn­nen. Das­selbe gilt, wenn der Ausweis nicht mehr les­bar ist oder dieser laminiert wurde. Zur Prü­fung, ob es sich um ein orig­i­nales Ausweis­doku­ment han­delt, muss dieser betastet wer­den kön­nen von der Fahrkartenkon­trolle.

Und wenn man den Ausweis kopiert, zum Beispiel fürs Finan­zamt, dann sollte man auf eine Far­bkopie verzicht­en. Die Fotokopie muss als Fotokopie erkennbar sein, son­st ste­ht schnell das Wort „Urkun­den­fälschung“ im Raum.

Fazit

  • Der Schwer­be­hin­derte­nausweis und die Wert­marke für den Nahverkehr sind im Orig­i­nal mitzuführen.
  • Bei­de Doku­mente müssen neben der Sicht­prü­fung belast­bar sein (Kein Laminieren oder Ein­schweißen).
  • Sie müssen der Sicht­prü­fung (leser­lich) stand hal­ten; sie müssen als „ganzes“ Doku­ment in Takt sein und dür­fen nicht stark beschädigt und stark ver­schmutzt sein.
  • Der Ausweis kann in eine offene Schutzhülle gelegt wer­den.
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2 Kommentare

  • Bei mir in Bay­ern gibts den Schwer­be­hin­derte­nausweis mit­tler­weile als Kärtchen (so groß wie der Führerschein). Genau­so groß ist die Wert­marke. Das Ding laminiere ich aber lieber ein, denn son­st seg­net es das Zeitliche bevor das Jahr rum ist :-).

    Den Ausweis kon­nte ich kosten­frei umtauschen. Klar, vor Dieb­stahl schützt das nicht. Mir war wichtig, dass es nicht mehr so nach “Aussätzi­gen­doku­ment” aussieht, son­dern klein und, naja, diskret(er) ist.

  • So wir mir bekan­nt ist, kann das Ein­schweißen oder Laminieren eben dazu führen, dass der Ausweis nicht anerkan­nt wird. Dies kan­nte ich z.B. auch beim Stu­den­te­nausweis. Auch für die kleinen Größen gab / gibt es passende Ein­steck­folien. Mein­er Erfahrung nach schützen die Folien vor Abnutzung gut. Bei einem Wasser­schaden kann eine Laminierung schlecht sein, wenn diese nicht dicht ist. Wie ich die Laminierung kenne, lässt sich das Innere nicht trock­nen. Bei ein­er Ein­steck­folie kann ich den Ausweis raus nehmen und an der Luft trock­nen.

    Von der neuen Größe habe ich gele­sen. Für uns ist die alte Größe prak­tik­a­bel. Das Inten­sivkind wird von ver­schiede­nen Per­so­n­en begleit­et und somit lässt sich schneller prüfen im Ruck­sack, ob der Ausweis dabei ist. Solange der Ausweis nicht kaputt ist und gilt, würde ich erst mal dabei bleiben.

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Ein Blog, kleine “Skizzen” aus dem Inten­sivZ­im­mer, der Führung in der Pflege, als pfle­gende Ange­hörige, dass DrumHerum, wie die Pflege “lebt”, ihr gut tut, die Teil­habe wie in der Schule, was die Kranken‑, die Sozialka­ssen … Wir mit­ten drin mit der Linn, unser­er Inten­sivLa­dy …

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