Tag der Pflege 2016

Gestern wurde von @markuslauter über Twit­ter gefragt, wie ver­bringe ich den Tag in der Pflege. Gegen 5:30 Uhr auf­ste­hen, gegen 6 Uhr den Nacht­di­enst ablösen und dann wird die mor­gendliche Pflegerunde vom Inten­sivkind begonnen. Zuvor wird noch ein Matcha getrunk­en und über eine App ein neuer Radiosender gesucht und ges­tartet. Dabei drüber nachgedacht, wie ich dem Pflegeteam vom Inten­sivkind meinen Dank ausspreche. Einen Dank für ihre gute Arbeit. Dank dafür, dass die Tage beim Inten­sivkind auch belas­tend sein kön­nen, wenn sie ihre Schmerzkrisen, die Ruh­elosigkeit plagt oder die Beat­mungs­mas­chine alle paar Minuten alarmiert.

Gute Pflege will gel­ernt, sie erfordert Fach­wis­sen, einen gute Beobach­tungs­gabe, Empathie und und … Geduld und die Ver­schlechterung ein­er Krankheit aushal­ten zu kön­nen. Dies sind Leis­tun­gen, die viel von den pro­fes­sionellen Pflege­fachkräften und den Ange­höri­gen viel abver­lan­gen. Aushal­ten müssen die Profis, das ihr Fach­wis­sen, ihre Kom­pe­tenz in der Beratung der Ange­höri­gen oder des Patien­ten nicht frucht­en kön­nen. Die notwendi­gen Schritte für die Besserung der Lebenssi­t­u­a­tion, der Erkrankun­gen wer­den nicht umge­set­zt. Die Pflege­fachkräfte brauchen mit den Ange­höri­gen viel Geduld. Dafür gilt auch mein Dank! Mein Dank für eure Aus­dauer, wenn die Dinge sich nicht so schnell bewe­gen, wie von euch gewollt.

Und zum Tag ein Audio-Tipp, ins­beson­dere für euch in den Leitungspo­si­tio­nen, ob Team­leitung, Bezugspfle­gende oder Pflege­di­en­stleitung, aber auch allen anderen:
http://www.deutschlandradiokultur.de/burn-out-ade-der-traum-vom-idealen-job.970.de.html?dram:article_id=352873

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