Pflege powert aus – ein Jobwechsel?

P

Es ist ein trau­riges Kapi­tel – die Mehrheit der Pfle­gen­den lei­de unter kör­per­lichen Beschw­er­den. In einem aktuellen Artikel von Bib­liomedPflege heißt es:

Aus­lös­er dieses Stress­es seien zu viel Bürokratie, Doku­men­ta­tion, Arbeitsverdich­tung und zu wenig Zeit pro Patient.“ (aus „https://www.bibliomed-pflege.de/alle-news/detailansicht/32678-mehrheit-der-pflegenden-leidet-unter-koerperlichen-beschwerden/Abruf 2.7.2017

Trau­rig, let­z­tendlich ist und kann die Pflege ein erfül­len­der Beruf sein. Ein Job, in dem viel gestal­tet, bewirkt wer­den kann und mit dem die Pfle­gen­den auch alt wer­den kön­nten. Doch nach aktuellen Stand zeigt die Daten­lage zur Gesund­heit der Pfle­gen­den eine andere Rich­tung.

Ein Wech­sel des Arbeit­splatzes – wäre dies die Lösung? Ja und Nein, schließlich muss ich fol­gende Fra­gen im Blick haben und sie brauchen eine Antwort, zumin­d­est eine Ten­denz der Antwort:

  • Wie ist der Lohn im neuen Job? Passt er zu meinen Unkosten, zu meinen Vorstel­lun­gen von Pflege?
  • Wie ist der neue Arbeit­ge­ber? Sind die ver­sproch­enen Arbeits­be­din­gun­gen Wirk­lichkeit?
  • Ist mein Pflege­fach­wis­sen aus­re­ichend oder überqual­i­fiziert im neuen Jobange­bot?
  • Muss ich vieles neu ler­nen?
Heimatkunde – Leben­skunde – Lehrp­fad

Sicher­lich, im neuen Job habe ich eine Probezeit und als Arbeit­nehmer kann ich häu­fig kurzfristig kündi­gen. Doch weiß ich nicht, wenn der neue Job nicht gut läuft, ob ich in meine alte Anstel­lung zu den gle­ichen Kon­di­tio­nen zurück kann. Aber ist es wirk­lich gut, weit­er über das kör­per­liche Lim­it zu arbeit­en? Ist es gut, im Alter schwere gesund­heitliche Prob­leme zu erfahren und dadurch Immo­bil­ität zu erleben? Etwas, was eventuell durch bessere Arbeits­be­din­gun­gen ver­mieden wor­den wäre? Aber was wäre die Alter­na­tive, die mich auch fordert und Freude macht?

Zum Beispiel wäre die häus­liche Inten­sivpflege eine Alter­na­tive. Sie wirkt gegen die Arbeitsverdich­tung und schafft viel Zeit für die Pflege. Hinzu gibt es zusam­men­hän­gende Dien­stzeit­en an einem Ein­satz­tag.

Die häus­liche Inten­sivpflege fordert die Fach­lichkeit und, je nach Patient, gibt es sehr gute Abwech­slung im All­t­ag, zum Beispiel bei uns, der Inten­siv­Teen, wenn es in die Schule geht oder sie zu Ferien­pro­jek­ten begleit­et wird. Diese Ein­sätze begeis­tern viele Pflege­fachkräfte, da sie dort hinzu eine hohe Wertschätzung erfahren. Krisen beim Inten­siv­Teen gibt es, lei­der, die das Kön­nen und Wis­sen der Krankenpflege fordern.

Wenn Du aus dem Raum Jena bist, dann kannst Du gerne bei uns rein schnup­pern oder mit uns ins Gespräch kom­men. Wir suchen Pflege­fachkräfte. Sende ein­fach eine Mail an d.str@mailbox.org oder schreibe uns an übers Kon­tak­t­for­mu­lar.

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Wir suchen Sie / Dich, Pflege­fachkraft (w/m) im Raum Jena zur Unter­stützung unseres Teams beim Inten­sivkind.
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Mehr unter: Der Job & Zitro­nen­zuck­er

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Ein Blog, kleine “Skizzen” aus dem Inten­sivZ­im­mer, der Führung in der Pflege, als pfle­gende Ange­hörige, dass DrumHerum, wie die Pflege “lebt”, ihr gut tut, die Teil­habe wie in der Schule, was die Kranken-, die Sozialka­ssen … Wir mit­ten drin mit der Linn, unser­er Inten­sivLa­dy …

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