Angst vor dem geistig Behinderten

Laut ein­er Nachricht der www.lebenshilfe.de/content/presse/index.cfm?action=show&key=2584: Leben­shil­fe sollen bei den Par­a­lymp­is­chen Spie­len 2008 weit­er­hin die geistig Behin­derten aus­geschlossen wer­den. Warum? Ist es die Angst des par­a­lymp­is­chen Komi­tees vor den geistig Behin­derten, dass dieser einen “nur ver­arscht” und seine Behin­derung vor­spielt? Schließlich, man sieht diesem nichts an. Ich ver­ste­he die Ansätze der Angst schon, klar, bei mein­er Madame kann ich auch nicht beurteilen, ob sie gar nichts ver­ste­ht oder vielle­icht ein wenig ver­ste­ht, aber sich halt nicht äußert oder äußern kann.

Doch was sind Sportver­anstal­tun­gen mit behin­derten Sport­lerIn­nenn ohne die in ihren geisti­gen Fähigkeit­en Beein­trächtigten? Zumin­d­est müsste bei der Ver­anstal­tung her­vorge­hoben wer­den, dass es sich nur um die sportlichen Leis­tun­gen der Kör­per­be­hin­derten dreht. Denn eigentlich ist es der Auss­chluss ein­er ganzen Gruppe von Behin­derten. Warum bekommt man es nicht hin, diese in die Par­a­lympics zu inte­gri­eren? Eine Antwort, die ich ersinne, wäre die fehlende Lob­by für diese Gruppe von Behin­derten in diesem Komi­tee. Denn von den geistig Behin­derten selb­st kann ein hoher Ein­satz in solchen Entschei­dungs­gremien nicht gewährleis­tet wer­den und somit wiegt dieser Auss­chluss dop­pelt schw­er und stellt die Par­a­lympics für mich in Frage. Gefun­den bei menschenrechte.blogg.de und Carm­ing Quark

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Dirk Strecker

Er arbeitet im und führt das PflegeTeam von Linn im Arbeitgebermodell (PflegeTeam bei Zitronenzucker) - gepaart mit seinen Erfahrung aus der Leitungsarbeit in ambulanten Kinderkrankenpflege / Intensivpflege. D.S. administriert Selbsthilfe-Webprojekte und wirkt vor Ort mit bei Themen der Selbsthilfe, Integration - Inklusion und der Kinderhospizarbeit. Er war Koordinator für den Kinderhospizdienst und berät jetzt beim Bundesverband Kinderhospiz.

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