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Brief um des Briefes willen

Jetzt habe ich den Start ins neue Jahr verdaut und das Ärgernis mit der Stadt Jena geht weiter. Der Oberbürgermeister versteht scheinbar nicht, was mit Beurlaubung im Studium gemeint ist laut einer Äußerung. Er sieht darin wohl etwas anderes als eine Unterbrechung des Studiums. Zumindest werde ich nicht schlau aus seiner Ausdrucksweise. Tja, vielleicht denkt er an seinen Jahresurlaub dabei. Ich würde dieses auch gerne so verstehen und verleben mit einem Intensivkind. Ist aber nicht drin. Beurlaubung an der Uni heißt Unterbrechung des Studiums. Vielleicht sollte er es lieber mal vergleichen mit dem unbezahlten Urlaub eines Arbeitnehmers, welchen dieser auch nicht unbedingt nimmt der Erholung wegen, sondern, da er sein Arbeitsverhältnis unterbrechen muss ohne gleich kündigen zu wollen, sondern er möchte, dass sein Arbeitsplatz nach dem Urlaub für ihn erhalten bleibt.  

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Vom OB kein Weihnachtsgruß

Der Schnee ist gegangen und die Stadtverwaltung geht auch in die Weihnachtspause. Doch gab es zuvor noch eine Diskussion mit dem OB (eine interne Versammlung) über unseren Fall, ob uns nun ALG II zusteht oder nicht. Der OB schließt sich der Meinung seiner ALG II Stelle an; man könne mir ein Darlehen gewähren. Was wäre die Alternative? Laut eines Mitarbeiter des Sozialamtes der Stadt gäbe es ja noch die Möglichkeit der Beihilfe als Zuschuss zum Leben, aus dem Topf der Sozialhilfe. Und Schwups – mein Spamdetektor am Postkasten hat nicht angeschlagen: Ein Brief von der Stadt. Ich erhalte jetzt ein Darlehen. 

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4. Advent – Suche nach wohlige Weihnacht

Ob Tee oder Kaffee. Irgendwie ist Weihnachten und ich habe einfach kein Nerv mehr, mein Wohlsein durch die Entscheidungen vom Amt senken zu lassen. Doch letztendlich haben sie noch gar nichts entschieden, zumindest laut unserem Briefkasten. Vielleicht hat ja der Postkasten einen falsch eingestellten Spamdetektor und lehnt jegliche Post der Stadt ab.  

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Amt o Amt und armes Kind in DE

Also mit was man nicht alles zu tun hat, wenn man mit einem Intensivkind lebt. Da ruft die Mitarbeiterin am 8 Dez. der örtlichen ALG II Stelle an und teilt mit, das mein Antrag für ALG II abgelehnt wird, aber wenn ich ein Darlehen möchte … So und deshalb hatte ich die ganze Woche etwas anderes zu schaffen als ins Weblog zu schreiben. Schließlich muss ich ja auch von etwas Leben und nicht nur das Kind, was  Sozialgeld bekommt. Vielleicht sollte ich, um Lebenserhaltungskosten zu sparen, die kleine Maus einfach rund um die Uhr mit Sondenkost voll pumpen lassen, die Kosten der Sondenkost übernimmt schließlich die Krankenkasse, voll und ohne Zuzahlung.

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Armes Kind in Deutschland

oder besser Kind armer Eltern. Dabei war mir schon klar, wenn einer von uns die Pflege oder Erziehung des Kindes am Tage zu Hause übernimmt, dass man da nicht von wohlhabend wird, insbesondere wenn beide sich noch dem Studium widmen wollen oder auch müssen, zwecks Ausbildungsabschluss. Aber man wird arm, zumindest wenn ich dem Geschehen glauben darf, was mir auf der Ombudsstelle für Hartz IV passiert ist:  

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Kaffee und Rollenverständnis

Schlecht gemahlener Kaffee, auf dieser Basis soll man einen Weblog schreiben, insbesondere auch dann, wenn man noch Teile von Bohnen zwischen die Zähne bekommt. Schlecht gemahlen ist wie: Was für eine Rolle nehme ich ein: Eigentlich beurlaubter Student. Doch diese Rolle kann ich gleich streichen, wenn ich das Kinderpflegebett neben an, im IntensivZimmer sehe. Nun, Vater oder Papa. Oh ja, das kommt meiner aktuellen Rolle näher, doch hat diese Rolle den pädagogischen Charakter verloren. Aber dazu hat sie die den Krankenpflegers erhalten. Doch möchte ich mich, darin selbst ausgebildet, nicht zu Hause als Krankenpfleger definieren. 

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Sonntag mit Ausblick

Sonntag ist der Tag, wo die einen Werbeblätter austeilen und die anderen in Abfalltonnen steigen und den Müll sortieren nach recycelbar und Restmüll. Alles erfassbar mit einem Blick aus dem Fenster und selbst hofft man heute mal nicht raus gehen zu müssen und doch hab ich wieder dabei ein ungutes Gefühl in der Wohnung kleben zu bleiben. Vielleicht ist es die Angst durch die fehlende Bewegung unzufrieden zu werden am Abend. Doch was mich dabei eher stört, ist, das man so der kleinen Madame den Hauch der Welt verweigert, der ums Haus weht.

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Der Dienstag, mitten

Ein Tag wie jeder und … Es gibt kein und und es gibt kein: es ist wie jeden Tag. Ein Aussage, die in meinem Leben noch nie eine Wahrheit gefunden hat. Einmal lag es mit an der fehlenden zeitlichen Struktur im Alltag, ein anderer Grund ist die Furcht, jeder Tag verläuft nun einmal genauso wie die Tage zuvor. Jetzt, also heute, muss ich einfach ein zeitliche Struktur schaffen für die Madame, was heißt: feste Zeiten für die Nahrung, feste Zeiten zum Schlafen und Waschen. Jeden Tag die gleichen Zeiten. Selbst in Kreischa, in der Rehaklinik, wo sich vieles wiederholt, sogar die Geschichten, ist jeder Tag anders, zumindest in der Erinnerung. 

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Anruf(e)

Heute hatte Jena doch mal seinen, wenn auch kleinen, Wintereinbruch, was bedeutet ca. 2 Stunden Schneefall, der eine Schneedecke auf den Boden legte, wo fast jeder Grashalm noch sichtbar war. Tja, der Schnee bleibt halt im Westen. In diese Richtung habe ich heute auch telefoniert, denn dort sind alle Versorgungsfirmen von der Madame ansässig, samt der Technik im IntensivZimmer. Es ist die Krankenkasse, der Sauerstofflieferant, der HomeCare – Service für die Beatmungstechnik, die Sondennahrung. 

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Intensivkind – Was?

Was ist ein Intensivkind? Eine Frage, die gleich am Anfang, vor dem ersten Artikel hier hätte geklärt gemusst. Doch, man möge mir verzeihen, so habe ich den Anfang unserer Geschichte auch erst später begriffen und akzeptiert. Somit ist es wie bei einem Hooligan, wenn dieser in den Bus steigt und erst drinnen erkennt, dass die gegnerische Partei dort anwesend ist und die Fäuste ausholen zum Schlag. Der Vergleich hingt ein wenig, auch wenn man sich so an manchen Tagen von seinen Schicksal getreten fühlt, in eine Ecke gedrängt, wo die Tür samt Fluchtweg versperrt ist.  

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