Baustopp neuer Heime; und für mehr ambulante Versorgung

Heute am europäis­chen Protest­tages für die Gle­ich­stel­lung behin­dert­er Men­schen hat der ISL (Inter­essen­vertre­tung Selb­st­bes­timmt Leben in Deutsch­land) und der ForseA e.V.(Forums selb­st­bes­timmter Assis­tenz behin­dert­er Men­schen) eine Unter­schriften­samm­lung ges­tartet unter den Titel: Unter­schriften­liste für den Baustopp neuer “Heime” und für mehr ambu­lante Anbe­bote mit dem Mot­to “Lieber Daheim als im Heim”

Ein Zitat aus der Liste:

Das Leben in ein­er Ein­rich­tung ist mit vie­len Ein­schränkun­gen ver­bun­den, die ein selb­st­bes­timmtes Leben kaum möglich machen. Die Aus­son­derung in so genan­nte Heime und die immer schlechter wer­dende Unter­stützung ver­let­zen die Men­schen­würde, so dass sich dort viele gar nicht so heimisch fühlen. Öffentliche und pri­vate Investi­tio­nen, mit denen “Heime” gebaut und betrieben wer­den, sind keine Investi­tion in die Zukun­ft, son­dern eine inakzept­able Belas­tung des Gemein­we­sens. Vor dem Hin­ter­grund der demographis­chen Entwick­lung müssen wir die Fra­gen beant­worten: Wollen wir ein Land sein, das ältere und behin­derte Men­schen aus­sortiert? Oder set­zen wir uns dafür ein, dass alle Men­schen einen gle­ich­berechtigten Platz in der Gesellschaft mit der Unter­stützung, die sie brauchen, erhal­ten?

Mehr Infos und die Liste gibt es als PDF zum aus­druck­en.

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Dirk Strecker

Er arbeitet im und führt das PflegeTeam von Linn im Arbeitgebermodell (PflegeTeam bei Zitronenzucker) - gepaart mit seinen Erfahrung aus der Leitungsarbeit in ambulanten Kinderkrankenpflege / Intensivpflege. D.S. administriert Selbsthilfe-Webprojekte und wirkt vor Ort mit bei Themen der Selbsthilfe, Integration - Inklusion und der Kinderhospizarbeit. Er war Koordinator für den Kinderhospizdienst und berät jetzt beim Bundesverband Kinderhospiz.

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