Behindertenbeauftragte mit Barrieren

Der Brief ans Sozialmin­is­teri­um Thürin­gens ging heute raus mit dem The­ma, das Aus für die Phys­io­ther­a­pie im inte­gra­tiv­en Kinder­garten. Ein The­ma, was eben auch den Beauf­tragten der Bun­desregierung für die Belange behin­dert­er Men­schen ange­ht. Zumin­d­est glaube ich es. Aber ihm das ein­fach per Fax zu kom­men zu lassen. Siehe da, es kostet, der Bürg­er mit Behin­derung wird zur Kasse gebeten, wenn er seine ver­let­zten Rechte dem Beauf­tragten mit­teilen möchte. Eine Bar­riere, denn es gibt zwar ein Kon­tak­t­for­mu­lar mit der Begren­zung auf 3000 Zeichen und eben keine ein­fache E‑Mail Adresse mehr.

Eine Bar­riere? Irgend­wie schon, denn 14 Cent die Minute sind nicht wenig, wenn man bedenkt, es gibt heute die net­ten Fla­trates und man ruft, eigentlich, bei ein­er Behörde an. Eigentlich? Nun es ist ein “Kom­mu­nika­tion­szen­trum” zwis­chen geschal­tet, was wohl aussiebt, welche Belange wohl so gewichtig sind, dass diese beim Behin­derten­beauf­tragten auf dem Tisch lan­den. Nett, ein Ser­vice der 14 Cent kostet die Minute oder habe ich da etwas falsch ver­standen?

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Dirk Strecker

Er arbeitet im und führt das PflegeTeam von Linn im Arbeitgebermodell (PflegeTeam bei Zitronenzucker) - gepaart mit seinen Erfahrung aus der Leitungsarbeit in ambulanten Kinderkrankenpflege / Intensivpflege. D.S. administriert Selbsthilfe-Webprojekte und wirkt vor Ort mit bei Themen der Selbsthilfe, Integration - Inklusion und der Kinderhospizarbeit. Er war Koordinator für den Kinderhospizdienst und berät jetzt beim Bundesverband Kinderhospiz.

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