Behindertenparkplatz nicht gleich Behindertenparkplatz

Ja manch­mal ist es mit einem Behin­derten­park­platz so eine Sache, nicht nur, dass viele Aut­o­fahrer meinen, diese „Ein­rich­tung” zu ignori­eren, also diesen als all­ge­meinen Park­platz anzuse­hen, son­dern auch den Eltern von behin­derten Kindern wird gerne mit­geteilt, dass sie auf diesen Park­platz nicht zu suchen haben. Dabei wird gar nicht nachge­fragt, ob deren Kind über eine Park­genehmi­gung ver­fügt auf­grund des Schwer­be­hin­derte­nausweis­es.

Gestern sahen die Mitar­beit­er ein­er Rezep­tion eines Hotels in Jena die Sit­u­a­tion noch ein Stück anders: Fre­unde mit einem behin­derten Kind von uns park­ten ihr Auto auf einem öffentlichen Behin­derten­park­platz, zum einen um bess­er ein- und auszu­laden und zum anderen sich die Gebühr vom Parkhaus zu sparen. Damit waren die Mitar­beit­er nicht ein­ver­standen, obwohl der Park­platz nach äußer­lichen Merk­malen ein öffentlich­er ist und zum anderen auf der anderen Straßen­seite vom Hotel liegt.

Die Mitar­beit­er mein­ten, sie dür­fen dort nicht parken, man brauche den Park­platz noch. „Wie man brauche den Parkplatz?”,fragte die Fam­i­lie nach. Ja, wie oder für was, das wussten sie beim Hotel dann auch nicht, aber dass sie dort nicht parken kön­nten, auch mit Park­genehmi­gung, dies schon. Manche Dinge, die braucht man ein­fach nicht ver­ste­hen.

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Dirk Strecker

Er arbeitet im und führt das PflegeTeam von Linn im Arbeitgebermodell (PflegeTeam bei Zitronenzucker) - gepaart mit seinen Erfahrung aus der Leitungsarbeit in ambulanten Kinderkrankenpflege / Intensivpflege. D.S. administriert Selbsthilfe-Webprojekte und wirkt vor Ort mit bei Themen der Selbsthilfe, Integration - Inklusion und der Kinderhospizarbeit. Er war Koordinator für den Kinderhospizdienst und berät jetzt beim Bundesverband Kinderhospiz.

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