Paket und Impfung

Zwei Pake­te im Groß­for­mat stan­den heu­te vor der Woh­nungs­tür, gesen­det vom Home­Ca­re ‑Ser­vice. Und wenn jetzt nichts fehlt, dann müs­sen wir Frei­tag nicht in die Kli­nik. Ich hof­fe mal, die … 

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Zum ALG II mal die Krankenkasse

Ja, das Amt hat sich immer noch nicht ent­schie­den, ob sie mir mein Recht auf ALG-II gewäh­ren. Obwohl ich letz­te Woche ein Schrei­ben vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Arbeit und Sozia­les erhielt, was bestä­tigt, dass ich als beur­laub­ter Stu­dent Anrecht auf die Leis­tun­gen zur Lebens­si­che­rung habe. Ges­tern Abend habe ich es den Ober­bür­ger­meis­ter und der Stadt­ver­wal­tung gefaxt. Jetzt war­te ich mal wie­der auf eine Reak­ti­on. Der OB als Vor­sit­zen­der die­ser Ver­wal­tungs­ma­schi­ne­rie sieht bis­her zumin­dest kei­ne Not­wen­dig­keit sich dem Bür­ger wie mei­ner zu zuwen­den, wel­cher Leis­tun­gen zum Lebens­un­ter­halt von der Stadt braucht, um sich und sei­ner klei­nen Madame die Exis­tenz nicht nur zu sichern, son­dern auch in einen Rah­men zu ermög­li­chen, wel­cher sorgt für eine gute Ent­wick­lung und Pfle­ge bei ihr. Der offe­ne Brief an ihn blieb bis­her ohne Antwort. 

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6.45 Uhr

Immer um 6.45 Uhr mor­gens, immer. Es gibt kei­nen Aus­weg. Um 7.00 Uhr will der Pfle­ge­dienst hin­ter sich die Woh­nungs­tür schlie­ßen und wir wer­den dann wie­der Fami­lie. Kein Aus­weg. Der … 

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Auf zur Behindertenkasse

Ideen braucht das Land. Doch fin­de ich die­se jetzt nicht gera­de ori­gi­nell: Die Abschaf­fung der Ein­glie­de­rungs­hil­fe und dann der Auf­bau einer Art Behin­der­ten­ver­si­che­rung. Ein Gedan­ke, der im Inter­view der Woche … 

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Offener Brief an den Oberbürgermeister von Jena

Ges­tern ist er raus, der offe­ne Brief an den OB Dr. Röh­lin­ger. Zu fin­den ist die­ses Doku­ment hier. Jetzt bin ich gespannt, ob ich eine Reak­ti­on erhal­te, von wem und wie … 

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Wie können wir in Zukunft unsere Miete und Essen zahlen? (II)

Update: als PDF-Datei der offe­ne Brief (pdf)und eine tie­fer­ge­hen­de Erklä­rung (pdf) zum, ich hof­fe, bes­se­ren Ver­ständ­nis. Update II:unter FAQ fin­det Ihr Ant­wor­ten zu Fra­gen zu die­sem The­ma. Für die Stadt­ver­wal­tung der Stadt Jena bin ich immer noch nicht ALG II berech­tigt und auch nicht geeig­net für die Sozi­al­hil­fe. Dies bedeu­tet, letzt­end­lich, ich bin für sie auch nicht hil­fe­be­dürf­tig, obwohl ich mei­nen Lebens­un­ter­halt nicht aus eige­nen Kräf­ten bestrei­ten kann und auch nicht aus­rei­chend Hil­fe von ande­rer Sei­te erlan­ge (BAFöG gibt es halt nur, wenn man zur Uni oder zur Schu­le geht). Aber sie erken­nen an, dass ich kre­dit­wür­dig bin und so “drü­cken” sie mir ein Dar­le­hen auf. Kre­dit­wür­dig und doch kön­nen wir kei­nen Kre­dit abzah­len. Irgend­wie wider­spricht sich das alles und es treibt einen zur Ver­zweif­lung. Hin­zu macht die Stadt Jena mir das Recht auf Eltern­zeit strei­tig, mei­ner Mei­nung nach, da sie mich in einer finan­zi­ell unge­si­cher­ten Situa­ti­on las­sen. Wie bit­te soll ich mit Exis­tenz­sor­gen das Inten­siv­kind noch gut pflegen? 

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Brief um des Briefes willen

Jetzt habe ich den Start ins neue Jahr ver­daut und das Ärger­nis mit der Stadt Jena geht wei­ter. Der Ober­bür­ger­meis­ter ver­steht schein­bar nicht, was mit Beur­lau­bung im Stu­di­um gemeint ist laut einer Äuße­rung. Er sieht dar­in wohl etwas ande­res als eine Unter­bre­chung des Stu­di­ums. Zumin­dest wer­de ich nicht schlau aus sei­ner Aus­drucks­wei­se. Tja, viel­leicht denkt er an sei­nen Jah­res­ur­laub dabei. Ich wür­de die­ses auch ger­ne so ver­ste­hen und ver­le­ben mit einem Inten­siv­kind. Ist aber nicht drin. Beur­lau­bung an der Uni heißt Unter­bre­chung des Stu­di­ums. Viel­leicht soll­te er es lie­ber mal ver­glei­chen mit dem unbe­zahl­ten Urlaub eines Arbeit­neh­mers, wel­chen die­ser auch nicht unbe­dingt nimmt der Erho­lung wegen, son­dern, da er sein Arbeits­ver­hält­nis unter­bre­chen muss ohne gleich kün­di­gen zu wol­len, son­dern er möch­te, dass sein Arbeits­platz nach dem Urlaub für ihn erhal­ten bleibt. 

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Mit der Zeit tanzen gehen

Über Weih­nach­ten habe ich mal eine gedank­li­che Pau­se ein­ge­legt. Mei­ne Türen zum Web­log geschlos­sen, die Sachen gepackt und ab ging es gen Wes­ten zu den Groß­el­tern der Maus. Ohne Pflegedienst. … 

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Vom OB kein Weihnachtsgruß

Der Schnee ist gegan­gen und die Stadt­ver­wal­tung geht auch in die Weih­nachts­pau­se. Doch gab es zuvor noch eine Dis­kus­si­on mit dem OB (eine inter­ne Ver­samm­lung) über unse­ren Fall, ob uns nun ALG II zusteht oder nicht. Der OB schließt sich der Mei­nung sei­ner ALG II Stel­le an; man kön­ne mir ein Dar­le­hen gewäh­ren. Was wäre die Alter­na­ti­ve? Laut eines Mit­ar­bei­ter des Sozi­al­am­tes der Stadt gäbe es ja noch die Mög­lich­keit der Bei­hil­fe als Zuschuss zum Leben, aus dem Topf der Sozi­al­hil­fe. Und Schwups – mein Spam­de­tek­tor am Post­kas­ten hat nicht ange­schla­gen: Ein Brief von der Stadt. Ich erhal­te jetzt ein Darlehen. 

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4. Advent – Suche nach wohlige Weihnacht

Ob Tee oder Kaf­fee. Irgend­wie ist Weih­nach­ten und ich habe ein­fach kein Nerv mehr, mein Wohl­sein durch die Ent­schei­dun­gen vom Amt sen­ken zu las­sen. Doch letzt­end­lich haben sie noch gar nichts ent­schie­den, zumin­dest laut unse­rem Brief­kas­ten. Viel­leicht hat ja der Post­kas­ten einen falsch ein­ge­stell­ten Spam­de­tek­tor und lehnt jeg­li­che Post der Stadt ab. 

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Amt o Amt und armes Kind in DE

Also mit was man nicht alles zu tun hat, wenn man mit einem Inten­siv­kind lebt. Da ruft die Mit­ar­bei­te­rin am 8 Dez. der ört­li­chen ALG II Stel­le an und teilt mit, das mein Antrag für ALG II abge­lehnt wird, aber wenn ich ein Dar­le­hen möch­te … So und des­halb hat­te ich die gan­ze Woche etwas ande­res zu schaf­fen als ins Web­log zu schrei­ben. Schließ­lich muss ich ja auch von etwas Leben und nicht nur das Kind, was  Sozi­al­geld bekommt. Viel­leicht soll­te ich, um Lebens­er­hal­tungs­kos­ten zu spa­ren, die klei­ne Maus ein­fach rund um die Uhr mit Son­den­kost voll pum­pen las­sen, die Kos­ten der Son­den­kost über­nimmt schließ­lich die Kran­ken­kas­se, voll und ohne Zuzahlung.

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Armes Kind in Deutschland

oder bes­ser Kind armer Eltern. Dabei war mir schon klar, wenn einer von uns die Pfle­ge oder Erzie­hung des Kin­des am Tage zu Hau­se über­nimmt, dass man da nicht von wohl­ha­bend wird, ins­be­son­de­re wenn bei­de sich noch dem Stu­di­um wid­men wol­len oder auch müs­sen, zwecks Aus­bil­dungs­ab­schluss. Aber man wird arm, zumin­dest wenn ich dem Gesche­hen glau­ben darf, was mir auf der Ombuds­stel­le für Hartz IV pas­siert ist: 

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Kaffee und Rollenverständnis

Schlecht gemah­le­ner Kaf­fee, auf die­ser Basis soll man einen Web­log schrei­ben, ins­be­son­de­re auch dann, wenn man noch Tei­le von Boh­nen zwi­schen die Zäh­ne bekommt. Schlecht gemah­len ist wie: Was für eine Rol­le neh­me ich ein: Eigent­lich beur­laub­ter Stu­dent. Doch die­se Rol­le kann ich gleich strei­chen, wenn ich das Kin­der­pfle­ge­bett neben an, im Inten­siv­Zim­mer sehe. Nun, Vater oder Papa. Oh ja, das kommt mei­ner aktu­el­len Rol­le näher, doch hat die­se Rol­le den päd­ago­gi­schen Cha­rak­ter ver­lo­ren. Aber dazu hat sie die den Kran­ken­pfle­gers erhal­ten. Doch möch­te ich mich, dar­in selbst aus­ge­bil­det, nicht zu Hau­se als Kran­ken­pfle­ger definieren. 

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Sonntag mit Ausblick

Sonn­tag ist der Tag, wo die einen Wer­be­blät­ter aus­tei­len und die ande­ren in Abfall­ton­nen stei­gen und den Müll sor­tie­ren nach recy­cel­bar und Rest­müll. Alles erfass­bar mit einem Blick aus dem Fens­ter und selbst hofft man heu­te mal nicht raus gehen zu müs­sen und doch hab ich wie­der dabei ein ungu­tes Gefühl in der Woh­nung kle­ben zu blei­ben. Viel­leicht ist es die Angst durch die feh­len­de Bewe­gung unzu­frie­den zu wer­den am Abend. Doch was mich dabei eher stört, ist, das man so der klei­nen Madame den Hauch der Welt ver­wei­gert, der ums Haus weht.

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Der Dienstag, mitten

Ein Tag wie jeder und … Es gibt kein und und es gibt kein: es ist wie jeden Tag. Ein Aus­sa­ge, die in mei­nem Leben noch nie eine Wahr­heit gefun­den hat. Ein­mal lag es mit an der feh­len­den zeit­li­chen Struk­tur im All­tag, ein ande­rer Grund ist die Furcht, jeder Tag ver­läuft nun ein­mal genau­so wie die Tage zuvor. Jetzt, also heu­te, muss ich ein­fach ein zeit­li­che Struk­tur schaf­fen für die Madame, was heißt: fes­te Zei­ten für die Nah­rung, fes­te Zei­ten zum Schla­fen und Waschen. Jeden Tag die glei­chen Zei­ten. Selbst in Krei­scha, in der Reha­kli­nik, wo sich vie­les wie­der­holt, sogar die Geschich­ten, ist jeder Tag anders, zumin­dest in der Erinnerung. 

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