Graue Zeit im Winterblues – Fotografieren lernen

In der Hütte schreibend

Die graue Jah­res­zeit und die Pfle­ge sind schon zwei, die mich schnell blo­ckie­ren wol­len, raus zu gehen. Eine Stun­de, heißt es, soll am Tag hel­fen, um den Win­ter­blues zu lösen. Doch die Pflege … 

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Fotografie – Auszeit von der Pflege

Medikamente Flaschen in SW

Über 14 Jah­re sind wir als Vater, als Mut­ter in der Pfle­ge unse­rer Toch­ter gefan­gen. Gefan­gen ist ein schwe­res Wort und nimmt die Ver­ant­wor­tung der Fra­ge ab: Haben wir uns nicht dafür ent­schie­den, unse­re schwer erkrank­te Toch­ter Zuhau­se zu pflegen? 

Dies stimmt, wir haben damals dem ja gesagt, wie es ver­mut­lich vie­le jun­ge Eltern ent­schei­den wür­den, wenn sie ihr Baby auf dem Arm tra­gen und nicht wis­sen, wie die Zukunft wird. 

Eben wel­che Last eine täg­li­che Schwerst- und Inten­siv­pfle­ge mit sich bringt.

Was es für eine Last ist, spür­te ich deut­lich bei unse­rem ers­ten Auf­ent­halt in einem sta­tio­nä­ren Kin­der­hos­piz, damals 2007 in Ham­burg. Denn plötz­lich fällt die­se täg­li­che Pfle­ge­ar­beit weg und wir schlie­fen die ers­ten Tage dort lang und viel. 

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Kinder – Intensivpflege und Entlassung nach Hause mit Pflegedienst

Pfle­ge­diens­te arbei­ten unter­schied­lich und wei­sen unter­schied­li­che Qua­li­täts­merk­ma­le auf. Dies ist okay und es gibt erst­mal kein rich­tig oder falsch. Doch wor­an erken­ne ich einen „guten“ Pfle­ge­dienst, wenn ich in einen Kin­der­in­ten­siv­pfle­ge­dienst suche? Die­se Fra­ge hat­te sich erge­ben bei mei­nen Vor­trag in der Fach­wei­ter­bil­dung päd­ia­tri­sche Inten­siv­pfle­ge für Pfle­ge­fach­kräf­te im Sep­tem­ber. Mei­ne Fra­ge wäre: Lie­fert der Pfle­ge­dienst die Qua­li­tät, wel­che gebraucht wird? Ich gehe die­se Fra­ge nach am Bei­spiel der Über­lei­tung von der Kli­nik nach Hause.

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Ehrenamt und Kinderhospizdienst: Schülerfreiwilligentag in Weimar 0617

Am 15. Juni 2017 fand in Wei­mar der Schü­ler­frei­wil­li­gen­tag statt. Der Thü­rin­ger Kin­der­hos­piz­dienst Jena – Wei­mar nahm mit einer Akti­on teil, dies in Räu­men des Kin­der­bü­ros Wei­mar im Mon ami.

Schülerfreiwilligentag: Die Ehrenamtsagentur Weimar stellt sich die Aufgabe, Schüler_Innen an das Freiwilligen- bezieheungsweise Ehrenamt heranzufühen. Ein besonderere Weg ist dieser Tag. Dazu lud sie verschiedenste Vereine und Einrichtungen ein, hier für einen Schultag Angebote der Freiwilligenarbeit zu gestalten, die an einem Tag zu erfüllen sind. Die Schulklassen oder die älteren Schüler_Innen konnten sich aus den Angeboten eines heraus suchen. Die Schüler_Innen erlebten den Schultag somit, wie vielfältig oder auch mit welchen "einfachen", gleichzeitig wertvollen Aufgaben sich das Ehrenamt auszeichnet.

Eine beson­de­re Auf­ga­be von Kin­der­hos­piz­diens­ten ist die Öffent­lich­keits­ar­beit. Dabei wird dar­an gear­bei­tet, die Arbeit der Kin­der­hos­pi­ze bekann­ter zu machen, um wei­te­re Fami­li­en mit einem unheil­bar erkrank­ten Kind zu erreichen.

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Dein Ehrenamt beim Kinderhospizdienst Weimar // Radio Lotte

Seit über einen hal­ben Jahr wird in Jena und Wei­mar der Thü­rin­ger Kin­der­hos­piz­dienst aus­ge­baut. Um mög­lichst vie­le Fami­li­en mit einem lebens­li­mi­tiert erkrank­ten Kind beglei­ten zu kön­nen, sucht der Dienst Freiwillige, … 

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Pflegedienst: Ist der Patient ein Kunde?

Ob eine/r es nun mag oder nicht. Die Bezie­hung Pfle­ge­dienst – Pati­ent stellt ein Kun­den­ver­hält­nis dar. Dies gilt auch, wenn eine Kran­ken- oder Pfle­ge­ver­si­che­rung oder ande­re Finan­zie­rer die Kos­ten der Pfle­ge übernehmen.
Aber spä­tes­tens dann wird es deut­lich, wenn die Kos­ten­über­nah­me eines Finan­ziers der Pfle­ge nicht aus­reicht und der Pati­ent, eben der Kun­de, bedarf das Pro­dukt Pfle­ge. Der Pfle­ge­emp­fän­ger wird zum direk­ten Zah­ler der Leis­tung und zeigt dadurch an: Ich bin euer Kunde.
Als Pfle­ge­un­ter­neh­men bedeu­tet es, Pati­en­ten­zu­frie­den­heit ist gleich Kun­den­zu­frie­den­heit. Die Kom­mu­ni­ka­ti­on spielt dabei eine bedeu­ten­de Rol­le. Doch ist der Pati­ent wirk­lich ein Kunde?

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Pflegemanagement aktuell – Pflegende Angehörige wittern Reichtum

Nach der Mel­dung oder eher dem Kom­men­tar von “Pfle­ge­ma­nage­ment aktu­ell” von der Redak­ti­on Ver­lag PRO Pfle­ge­ma­nage­ment könn­te ich eine Gold­grä­ber­stim­mung erle­ben, also Reich­tum erhof­fen. Die / der Autor_In schlägt sogar vor den Pfle­ge­geld­an­spruch ersatz­los zu strei­chen. So las­se sich ein Miss­brauch von Pfle­ge­geld vor­beu­gen: http://​bit​.ly/​2​d​D​w​Bal

Ich bin irri­tiert. Hat die Redak­ti­on Angst, dass deren Leser_Innen, ver­mut­lich Lei­tun­gen von Pfle­ge­diens­ten, kei­ne Auf­trä­ge für ihre Fir­ma mehr gene­rie­ren können?

Ich stel­le klar: Beim Pfle­ge­geld han­delt es sich um eine Ehren­amts­ent­schä­di­gung, um nichts mehr. Eine Ent­schä­di­gung, die kei­ne Lohn­er­satz­zah­lung dar­stellt wie zum Bei­spiel das (Kinder-)Krankengeld. In wel­cher Rea­li­tät lebt die Redak­ti­on? Das wir pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge, wir Eltern unse­re (schwer-) kran­ken Kin­der oder Kin­der mit Behin­de­rung nicht pfle­gen wür­den? Das wir das Pfle­ge­geld ein­strei­chen, neben unse­ren Lebens­un­ter­halt aus Job, Ren­te oder Arbeits­lo­sen­geld. Wir dann die­sen Geld­be­trag aufs Kon­to packen und ab in den Süden rei­sen. Sor­ry, unse­re Welt sieht anders aus.

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Hilfsmittelversorgung – Regelung für mehr Qualität

Die gro­ße Koali­ti­on im Bun­des­tag plant eine gesetz­li­che Rege­lung für die Ver­bes­se­rung der Qua­li­tät in der Hilfs­mit­tel­ver­sor­gung, wie ich letz­tens auf Biblio­med las. Ange­spro­chen wur­de zum Bei­spiel die Qua­li­tät der Inkontinenzversorgung … 

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Leben und Gestalten und chronisch krank

Was macht unser Leben mit einem schwer erkrank­ten Kind aus? In den letz­ten Tagen wur­de die­se Fra­ge wie­der für mich prä­sen­ter. Viel­leicht weil sich die Last mit der Pfle­ge ver­än­dert hat. … 

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Pflegende Angehörige: Pflege und Beruf besser absichern

Ein Bei­trag in Koope­ra­ti­on mit dem Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Fami­lie, Senio­ren, Frau­en und Jugend

Um die Ver­ein­bar­keit der Pfle­ge eines Ange­hö­ri­gen mit der Fami­lie und dem Beruf zu erhö­hen, hat die Poli­tik in den letz­ten Jah­ren ver­schie­de­ne Instru­men­te auf- und aus­ge­baut. Die letz­te Reform fand zum 1.1.2015 statt: Pfle­ge­un­ter­stüt­zungs­geld, Pfle­ge­zeit und die Fami­li­en­pfle­ge­zeit.

Mit die­ser Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Beruf sind vie­le unter­schied­li­che Vor­stel­lun­gen und Erwar­tun­gen ver­bun­den. Kommt es zu einem Pfle­ge­fall, ent­ste­hen vie­le Ideen und Ängs­te, wie es im Job wei­ter­ge­hen kann. Denn schnell kann die Über­nah­me der Pfle­ge die Berufs­tä­tig­keit gefährden.

Aber unab­hän­gig aller Vor­stel­lun­gen soll­ten die Zie­le für die­se neue Lebens­si­tua­ti­on klar benannt sein. Als wich­tigs­te Zie­le wür­de ich setzen:

  • die Pfle­ge des Ange­hö­ri­gen / des Kin­des absichern
  • die Lebens­qua­li­tät der Fami­lie erhalten
  • im Job blei­ben; die Berufs­tä­tig­keit erhalten

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Linn sucht Pflegefachkraft in Jena

BlogActionDay 2015: Eltern brauchen Augenhöhe zu den Institutionen

Am 16.Oktober ist wie­der Blog Action Day, dem The­ma ver­schrie­ben: #Rai­seY­ourChoi­se – erhe­be dei­ne Stim­me, für die, die es nicht kön­nen. Für mich ist es die Stim­me, von den Eltern … 

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Verordnung vom Hilfsmittel: Der Anwenderbedarf zählt!

Kinderbett beengtAus mei­ner Erfah­rung muss bei der Ver­ord­nung eines Hilfs­mit­tels immer die/der Hilfsmittelanwender_in in den Blick genom­men wer­den. Also die Per­son, wel­che das Hilfs­mit­tel bedient. Dies kön­nen neben dem Pati­en­ten die Ange­hö­ri­gen oder die Pfle­ge­kräf­te sein

Die Not­wen­dig­keit eines Hilfs­mit­tel rich­tet sich somit nach der Indi­ka­ti­on, war­um wird es benö­tigt, nach den Fähig­kei­ten des erkrank­ten / behin­der­ten Men­schen wie auch der/dem Anwen­derin:

  • Kann der Betrof­fe­ne oder die/der Anwender_in das Hilfs­mit­tel nicht oder nur unzu­rei­chend bedie­nen, wird das Hilfs­mit­tel nicht ein­ge­setzt. Dazu zählt neben der tech­ni­schen Bedie­nung auch die Hand­ha­bung und der Kör­per- oder Kraft­ein­satz. Zum Bei­spiel, wenn der Roll­stuhl gefah­ren wird.
  • In wel­chen Ver­hält­nis steht der Zeit­auf­wand für die Vor­be­rei­tung der Hilfs­mit­tel­nut­zung gegen­über der Nut­zungs­zeit des Hilfs­mit­tels. Wenn die Vor- und Nach­be­rei­tung zu lan­ge dau­ert, besteht eine hohe Nei­gung, dass Hilfs­mit­tel nicht ein­zu­set­zen, ins­be­son­de­re wenn der the­ra­peu­ti­sche Nut­zen nicht klar erkenn­bar ist.
  • Nicht zu unter­schät­zen ist die Ästhe­tik eines Hilfs­mit­tels. Vie­le Ange­hö­ri­ge oder Betrof­fe­ne neh­men die Behin­de­rung nicht gleich gut an und ver­bin­den oder erle­ben sie als eine Ver­schlech­te­rung der Lebens­qua­li­tät. Ande­re erle­ben die Behin­de­rung als einen Man­gel, wodurch sie sich nicht ins öffent­li­che Leben trau­en. Wenn ein Hilfs­mit­tel auf­grund des­sen Designs, die Behin­de­rung „betont“, kann es die­se Lebens­ein­stel­lung und den damit ver­bun­de­nen Erle­ben ver­stär­ken und zu einer Ableh­nung des Hilfs­mit­tels führen.

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Spielplatz – behindertengerecht

Auf der Web­sei­te www​.spiel​platz​treff​.de fin­det man die Rubrik behin­der­ten­ge­rech­te Spiel­plät­ze. Ein wich­ti­ges The­ma, denn das The­ma Spiel­platz ist für die Fami­li­en mit einem behin­der­ten und/oder Inten­siv­kind sehr span­nend und zugleich frus­trie­rend. Span­nend, wenn man uner­war­tet auf einen der bun­des­weit weni­gen Spiel­platz trifft, der auch für das Kind mit Han­di­cap passt. Es ist dann wie eine Aha-Erleb­nis, frei nach, hier hat jemand wei­ter gedacht. Frus­trie­rend, denn die­se Spiel­plät­ze sind bun­des­weit „Man­gel­wa­re“- auch wenn, even­tu­ell, der Ort behin­der­ten­ge­recht ist, ist der Platz nicht für jedes Han­di­cap pas­send. Und je nach Han­di­cap bedarf es für den Spiel­platz auch hel­fen­de Hän­de, eine Assis­tenz, damit ein Spie­len mög­lich wird, ein „nor­ma­les“ Leben gelebt wer­den kann.

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Pflegedienst & Angehörige: Ein Interview mit dem Portal Pflegehilfe

Was den­ken die Akteu­re der Gesund­heits- und Pfle­ge­wirt­schaft über die Ange­höh­ri­gen, über die Ent­wick­lung und den Gege­ben­hei­ten in der pro­fes­sio­nel­len Alten- und Kran­ken­pfle­ge in Deutsch­land? – Eine Fra­ge, die ich mir häu­fig stel­le, wenn ich bei der Netz­rei­se, auf Twit­ter oder Goog­le+ auf ver­schie­dens­te Unter­neh­mung rund um die Pfle­ge treffe.

johannes haas berater

Vor kur­zem hat­te sich der Kon­takt mit Johan­nes Haas, Geschäfts­füh­rer der Pfle­ge­hil­fe, erge­ben. Ich habe die Chan­ce genutzt, nach­zu­fra­gen in einem Interview:

1.Wie stellt sich aus ihrer Sicht der Pflegenotstand dar?

Der Pfle­ge­not­stand hat sich seit der Grün­dung der Pfle­ge­hil­fe signi­fi­kant ver­stärkt und nimmt voll­kom­men neue Aus­ma­ße an. Es ist hin­läng­lich bekannt, dass die Rekru­tie­rung von qua­li­fi­zier­tem Per­so­nal der eigent­li­che Eng­pass für Dienst­leis­ter in der Pfle­ge ist. Neu ist eine Ent­wick­lung, die jetzt auch auf die umlie­gen­den Län­der aus­strahlt. So haben Agen­tu­ren, die die Betreu­ung von Senio­ren mit ost­eu­ro­päi­schem Per­so­nal anbie­ten gro­ße Pro­ble­me geeig­ne­tes Per­so­nal, bei­spiels­wei­se in Polen, zu finden.

Aus mei­ner Sicht hat die­se Ent­wick­lung aber auch etwas Posi­ti­ves. Lang­sam, aber ste­tig, stie­gen die Anmer­kung und die Löh­ne in der Pfle­ge. Wir sind da noch lan­ge nicht da, was ich per­sön­lich für gerecht­fer­tigt erach­te, aber die Ten­denz ist zumin­dest aus Sicht der Pfle­ge­kräf­te die richtige.

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Pflegenot in Thüringen – Pflegeheim geschlossen

Auf der Web­sei­te Aktu­el­le Sozi­al­po­li­tik wird über die ers­te Schlie­ßung eines Pfle­ge­hei­mes berich­tet. Es sei die ers­te Heim­schlie­ßung in Thü­rin­gen. Ein Zei­chen für den Pfle­ge­not­stand? Nach der zitier­ten Aus­sa­ge der Bamer GEK sei kein Not­stand erkenn­bar. Inter­es­sant, denn ich erle­be dabei ein ganz ande­res Bild in Jena, in Thüringen:

  •  Kün­di­gung von Kin­dern in häus­li­chen Intensivkrankenpflege
  •  lan­ge War­te­zei­ten auf einen „Pfle­ge­platz“ beim Pfle­ge­dienst – eine Mut­ter berich­te­te mir, ein Kin­der­kran­ken­pfle­ge­dienst hät­te gemeint, sie kön­ne in einem Jahr wie­der anrufen
  • Ver­sor­gungs­an­fra­gen Häus­li­che Kin­der­kran­ken­pfle­ge aus West­thü­rin­gen fin­den kei­nen Pfle­ge­dienst in ihrer Region
  • das Kin­der­hos­piz in Tam­bach-Dietharz sucht schon län­ger, län­ger Pflegefachkräfte

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2016 – Das Aus der unabhängigen Patientenberatung

Die Unab­hän­gi­ge Pati­en­ten­be­ra­tung Deutsch­land (UPD) wird, so die aktu­el­len News, 2016 nicht mehr finan­ziert wer­den von den gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen. Damit steht die UPD vor dem Aus. Statt­des­sen soll das Call-Cen­ter San­var­tis die­se Bera­tung über­neh­men. Laut einer Peti­ti­on bei Chan​ge​.org ist damit eine unab­hän­gi­ge Bera­tung der Pati­en­ten vor­bei, denn San­var­tis arbei­tet schon „regu­lär“ als Call-Cen­ter für die Kran­ken­kas­sen und der Pharmaindustrie.

Wer gegen die­se Ent­schei­dung sein Veto ein­le­gen will, soll­te die Peti­ti­on unter­stüt­zen. Ein Veto gegen die­se Ent­schei­dung ist nötig, denn die Vor­aus­set­zung für eine gute Bera­tung ist die Unab­hän­gig­keit von Leis­tungs­trä­gern und Leistungserbringern.

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Mit Elternmentoren auf Augenhöhe

Eltern von Kin­dern mit Behin­de­rung oder anders, Eltern von einem Kind mit beson­de­ren För­der­be­darf, kön­nen schnell an «Augen­hö­he» ver­lie­ren in den Ämtern, Behör­den, Ein­rich­tun­gen (Kita, Schu­le) oder den Dienst­leis­tern. Eine fata­le Situa­ti­on, denn geht es den Eltern nicht gut, so kann sich dies auf das Kind auswirken.

Auf Augenhöhe

Sie ver­lie­ren die Augen­hö­he zum Gegen­über, etwas, was Sie viel­leicht aus dem All­tag ken­nen: Ein Kon­flikt eska­liert in einen Streit. Ein Wort gibt das ande­re, sie wer­den ange­klagt, wie ein Kind, eine unter­ge­ge­be­ne Per­son oder Bitt­stel­ler behan­delt. Sie den­ken, Sie sind weni­ger Wert, Sie haben einen gerin­ge­ren Sta­tus als ande­re, als das Gegen­über. Sie sind mit ihm nicht mehr auf einer Ebe­ne. Dies ist schwie­rig. Wenn ich mich als Bitt­stel­ler sehe, dann ver­lie­re ich mei­nen Glau­ben an mei­ne Wirk­sam­keit. Ich erle­be mich als schwach, abhän­gig und die Ver­sor­gung mei­nes Kin­des wird zu Last. Ich kann mei­ne Lebens­si­tua­ti­on und die mei­nes Kin­des nicht gestal­ten, ich bin unwirk­sam – ich ver­gra­be mich in mei­nen Selbst­mit­leid. Ich ver­lie­re den Blick, die Ideen, wel­che Wege ich für mein Kind eröff­nen kann, was ich bewerk­stel­li­gen und gestal­ten kann, damit es ihm gut und best­mög­lich gefördert.

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Zwillinge, Drillinge – welche Unterstützung möglich

Im Tanz der KinderDie ers­te Zeit Zuhau­se nach der Geburt von Zwil­lin­gen, Dril­lin­ge oder eben Mehr­lin­gen kön­nen für die Fami­lie eine beson­de­re Belas­tungs­pro­be wer­den. Es rollt ein All­tag auf die Fami­lie zu, bei dem es nicht sofort greif­ba­re Vor­bil­der und Lösun­gen gibt. Da klingt es wie eine Ent­las­tung, wenn eins der Geschwis­ter ein grö­ße­res gesund­heit­li­ches Pro­blem hat­te z.B. durch eine Früh­ge­burt und somit auf einen Kin­der­kran­ken­pfle­ge­dienst die ers­te Zeit ange­wie­sen ist, der über meh­re­re Stun­den am Tag nach Hau­se kommt – sicher­lich, auf das ein jeder wie­der­um ver­zich­ten würde.

Doch, so erfah­re ich es wie­der­holt, die Hil­fe durch den Pfle­ge­dienst ist nicht die Unter­stüt­zung, die die Fami­lie Zuhau­se in der Säug­lings­pfle­ge braucht. Denn der Pfle­ge­dienst küm­mert sich nur um das erkrank­te Kind, dafür wird sei­ne Anwe­sen­heit von der Kran­ken­kas­se finan­ziert. Er ist nicht für für das / die Geschwisterkind/er zu ständig.

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Mehr Pflegegeld – weniger Pflegegeld

In der letz­ten Pfle­ge­re­form zum 1.1.2015 wur­de auch das Pfle­ge­geld erhöht. Wer aber über das Pfle­ge­geld sei­ne Pfle­ge von einem Pfle­ge­dienst emp­fängt, wird in eini­gen Gebie­ten Deutsch­lands erfah­ren haben: Die Prei­se der Pfle­ge­an­bie­ter haben sich mehr erhöht als das Pflegegeld:

Berech­nun­gen des PKV-Ver­bands zufol­ge sind die Pfle­ge­kos­ten im Schnitt um 107 Euro gestie­gen, die Leis­tun­gen in der Pfle­ge­stu­fe 3 haben sich um 62 Euro erhöht.” aus: NRW hat die teu­ers­ten Pfle­ge­hei­me. https://​www​.sta​ti​on24​.de/​n​e​w​s​/​-​/​c​o​n​t​e​n​t​/​d​e​t​a​i​l​/​11806502 Abruf: 15.4.15

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Intensivkind zu Hause: Lernen Sie die Pflege II.

Puppe in halb PuppenbuggyIn dem Bei­trag „Inten­siv­kind zu Hau­se: Ler­nen Sie die Pfle­ge!“1 stel­le sich die Fra­ge, wie kann ich als Mut­ter oder Vater in die Pfle­ge mei­nes chro­nisch kran­ken Kind ein­ge­ar­bei­tet werden.

Start in der Klinik

Kommt es zu einer lang­an­hal­ten­den „Pfle­ge­si­tua­ti­on“ beim Inten­siv­kind, geht dies häu­fig mit einem Kli­nik­auf­ent­halt ein­her. Somit kann die ers­te Ein­ar­bei­tung in die spe­zi­el­le Pfle­ge schon auf Sta­ti­on statt­fin­den und dies soll­te es auch. Denn zum einen muss bei einem Inten­siv­kind erfasst wer­den, wie weit kön­nen die Eltern die Pfle­ge selbst über­neh­men, für wel­che Maß­nah­men braucht es einen Pflegedienst.

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