Charlott 1 (g)

C
er gan­ze Mief drückt sich hoch, nicht der der Ämter, es ist der inne­re Mief und dann zwi­schen den Bil­dern vom Fritz Wer­ner. Sein Lächeln, sein kna­cki­ger Arsch, als er noch jung war, ich ihn anlä­chel­te und er kaum sei­ne Lip­pen aus­ein­an­der brach­te. War­um auch, dach­te ich, war­um soll ich einen Kerl ken­nen ler­nen, der nett ist und auf mich zu geht. Bei der Hil­de war es anders, zu ihr kamen die Jungs und lie­ßen sich auf ihren brei­ten Schoß nie­der. Doch bei mir. “Du bist zu dünn, Mädel. Da hat doch jeder ordent­li­che Kerl Angst mit einer fes­ten Umar­mung dir die Kno­chen zu bre­chen.” schoss mich mich mei­ne Mut­ter an, wenn ich wie­der mit der Lie­be und dem geliebt wer­den kämpf­te. Wer­den mich jemals männ­li­che Arme umfas­sen? Wer­ner blieb damals von einer Par­ty über, wie auch die Erin­ne­rung an die Kopf­schmer­zen am mor­gen nach die­ser, als hät­te ich mehr als nur Alko­hol genossen.

Mit dem zu dünn, dass hat sich end­gül­tig gelegt. Jetzt, wenn mich mei­ne Mut­ter besucht, bekom­me ich eher das Gegen­teil zu hören. Dei­ne Figur ist über den nor­ma­len Ver­hält­nis­sen. Wel­chen Ver­hält­nis­sen? Etwa die der Frau­en­ma­ga­zi­ne, die eine Diät nach der nächs­ten prä­sen­tie­ren und zwi­schen­durch Strick­mus­ter für das abend­li­che Fern­seh­pro­gramm. Mut­ter ver­giss es, ich möch­te von die­ser Dis­kus­si­on nichts hören. Wenn es Wer­ner gefällt, wenn er immer noch sei­ne Hän­de über mei­nen Po streicht, dann gibt es kei­ne Korrektur.

Ach Wer­ner. Letz­tens kam mein Psy­cho­doc wie­der ins Gespräch über, ob ich mich noch geliebt füh­le. Geliebt, von Wer­ner, außer von Wer­ner. Vom Fritz, mein Bub. Lie­be, Zunei­gung, kennt dies der Fritz? Manch­mal, wenn ich mit ihm rede, er dann sei­nen Kopf zu mir dreht, dann den­ke ich, jo, na klar, der Fritz, der ver­steht mich, mei­ne Welt. Er ist mei­ne Welt und ich glau­be, er ver­misst mich.

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Ein Blog, klei­ne “Skiz­zen” aus dem Inten­siv­Zim­mer, der Füh­rung in der Pfle­ge, als pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge, dass Drum­Her­um, wie die Pfle­ge “lebt”, ihr gut tut, die Teil­ha­be wie in der Schu­le, was die Kranken‑, die Sozi­al­kas­sen … Wir mit­ten drin mit der Linn, unse­rer IntensivLady …

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