Die fünf Prozent über die Hälfte der Ausgaben

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Unser Kind wird wohl zu den fünf Prozent gehören. Es ist nicht die Prozentangabe gemeint, die den Anteil der Bevölkerung beziffert, welche als behindert gelten. Die liege um die zehn Prozent. Nein, mit dem fünf Prozent werden die Versicherten der gesetzlichen Krankenkasse zusammen gefasst, die 53 Prozent aller Gesundheitsausgaben benötigen.

Eine Auswertung der KKH-Allianz und ist diese jetzt erschütternd? Je nach dem, wie man es sehen möchte. Ist meine Rechnung richtig (86 Milliarden Euro durch 3,5 Millionen Mitglieder), so belaufen sich die Kosten pro Person der fünf Prozent über 24.000 Euro. Nun, ich gehe davon aus, dass es um eine Jahressumme hierbei handelt. Es wäre aber auch erschütternd, wenn es mehr als fünf Prozent wären, denn dann wären eventuell die Ausgaben höher? Nein, auch nicht. Ich selbst habe gerade mit dieser Statistik meine Schwierigkeit, denn es ist auch wiederum okay, dass es nur fünf Prozent sind.

Schließlich ist dies eine Versicherung, die ja, so hoffe ich, zum größten Teil gesunde Mitglieder hat und es wiederum auch logisch ist, dass nur ein Teil der Versicherten auch die Krankenkasse in Anspruch nehmen muss über längere Zeit. Schließlich ergebe es keinen Sinn für die Versicherung, wenn sie für jedes Mitglied mehr auszahlen muss, als was sie einnimmt.

Aber  schauen wir auf einen anderen Satz aus dem Artikel, der sogar geeignet ist für ein schönes Zitat in einem Widerspruchsschreiben:

„„Zukünftig brauchen wir für diese Versicherten eine bessere Versorgung, damit sich nicht nur ihr Gesundheitszustand verbessert, sondern durch eine gezielte koordinierte Therapie auch unnötige Mehrkosten vermieden werden können.”” so Ingo Kailuweit, Vorstandsvorsitzender der KKH-Allianz in dem Artikel: KKH-Allianz: Fünf Prozent der Versicherten benötigen 53 Prozent aller Gesundheitsausgaben vom 28.11.2010 auf Das GKV-Netzwerk

Aktuell warten wir ja auf die Zu- oder eben Absage für ein Lagerungssystem gegen die Verschlechterung der Skoliose. Ein Satz, der dies genau anspricht, um was es dabei auch geht. Mal schauen, ob die betreffende BKK, die Kasse vom Intensivkind, es genauso sieht.

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