Die Teilhabe und die vier Wände

Teilhabe, das ist ein Wort mit dem ich früher kaum zu tun hatte. Es war eigentlich nur verbunden mit dem teilnehmen als eine freie Entscheidung, doch nichts mit dem ausgeschlossen sein durch die Lebenssituation. Somit hat das Wort Teilhabe jetzt um so mehr in meiner Denkstruktur Einzug gehalten, denn mit einem behinderten Kind wird die Teilhabe am öffentlichen Leben, also der Gesellschaft, zu einem Problem.

Da sind zum einen die Stufen und Kanten, wodurch man nicht an den gewünschten Ort kommt, denn dies heißt: Die mit dem Rehabuggy müssen draußen bleiben. Heute wurde dann Teilhabe-Problem Nummer zwei mir wieder bewusst als ich eine bekannte Familie mit einem schwerkranken Kind anrief. Da hieß es: Der Pflegedienst fällt zum Teil aus. Die Schwester ist krank, was heißt, sie können wahrscheinlich die Woche nicht zum Treffen der Selbsthilfegruppe kommen. Dabei haben wir extra den Termin so gelegt, dass es mit dem Pflegedienst möglich ist. Aber so ist es eben mit der Teilhabe, sie ist manchmal mehr ein Traum oder man ist sich gar nicht mehr bewusst, dass es noch etwas anderes gibt als die vier Wände zu Hause.

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Dirk Strecker

Er arbeitet im und führt das PflegeTeam von Linn im Arbeitgebermodell (PflegeTeam bei Zitronenzucker) - gepaart mit seinen Erfahrung aus der Leitungsarbeit in ambulanten Kinderkrankenpflege / Intensivpflege. D.S. administriert Selbsthilfe-Webprojekte und wirkt vor Ort mit bei Themen der Selbsthilfe, Integration - Inklusion und der Kinderhospizarbeit. Er war Koordinator für den Kinderhospizdienst und berät jetzt beim Bundesverband Kinderhospiz.

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