Hospiz: “Urlaub” mit dem Intensivkinde III.

- Ein ZwischenWort aus der Ferienzeit -

Hospiz - seit dem Samstag nun ist dieser Ort zu einem neuen Mittelpunkt geworden. Und wie ist es? Sehr nett, da das Wort Entlastung der Eltern hier seine „gedachte“ Umsetzung findet. Doch gilt hierbei auch die Voraussetzung: Man muss sein Kind in die Obhut von anderen Pflegepersonen geben können. Dies ist nicht immer leicht, wenn man selbst kein schnelles Grundvertrauen gegenüber fremden Betreuern an sich hat, bedingt durch die Erfahrungen. Ein Ausdruck dafür findet man allein, wenn man sich fragt, ob sie die Pflege meines Kindes, dessen individuelle Ausprägung der Erkrankung und Behinderung, genauso gut meistern wie man selbst. Doch haben wir diesen immer währenden Schatten schnell zugedeckt.

Und wo ist es? Hinter Hamburg-Altona Stadt auswärts, direkt am Stadtforst. Rissen, falls man es genauer braucht.

Ist man dort, so wird einem schnell die Bedingung zwei für diesen Aufenthalt deutlich: Die Auseinandersetzung mit dem Thema: Unheilbare, schwere Erkrankung sowie Tod. Was bedeutet, es ist auch wieder eine Bearbeitungszeit der eigenen Situation, des Annehmens der Erkrankung, der Behinderung und dem Erfahren der Lebenssituation von anderen Familien. Wie gehen sie damit um? Akzeptieren sie ihren Weg und welche Spannungen, Konflikte gibt es?

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Dirk Strecker

Er arbeitet im und führt das PflegeTeam von Linn im Arbeitgebermodell (PflegeTeam bei Zitronenzucker) - gepaart mit seinen Erfahrung aus der Leitungsarbeit in ambulanten Kinderkrankenpflege / Intensivpflege. D.S. administriert Selbsthilfe-Webprojekte und wirkt vor Ort mit bei Themen der Selbsthilfe, Integration - Inklusion und der Kinderhospizarbeit. Er war Koordinator für den Kinderhospizdienst und berät jetzt beim Bundesverband Kinderhospiz.

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