Kinderarzt und Hilfsmittel

Gestern beim Gründungstreffen der Selbsthilfegruppe neuroKind landete man natürlich auch beim Thema Hilfsmittel. Wie auch soll es anders sein? Doch nicht nur, dass jeder mit der Krankenkasse oder dem MDK Probleme mal hat, sondern auch bei den Ärzten.

Es gibt Ärzte, die verschreiben einfach das notwendige Hilfsmittel nicht, in dem genannten Fall geht es um die wachstumsbedingte Anpassung der Sitzschale vom Rehabuggy. Ein Grund sei, dass hier die Kinderärztin im festen Glauben sei, die Hilfsmittel gingen auf ihr Budget, was sie pro Patient erhalten. Dem ist aber nicht so (klick hier). Doch wenn man es dem Arzt oder der Ärztin nicht einmal klar machen kann, dann besteht von Anfang an eine schlechte Versorgung. Dies auch, wenn Ärzte meinen, das behinderte Kind brauche doch dies oder jenes nicht und übergehen einfach die Meinung der Eltern und der Therapeuten, die eng am Kind "arbeiten". Hinzu kommt noch, dass viele Ärzte das Kind einmal im Monat oder alle 3 Monate sehen und es somit fraglich ist, wie weit sie über die Hilfsmittel, in dem Warum, was und wieso, überhaupt ausgebildet sind.

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Dirk Strecker

Er arbeitet im und führt das PflegeTeam von Linn im Arbeitgebermodell (PflegeTeam bei Zitronenzucker) - gepaart mit seinen Erfahrung aus der Leitungsarbeit in ambulanten Kinderkrankenpflege / Intensivpflege. D.S. administriert Selbsthilfe-Webprojekte und wirkt vor Ort mit bei Themen der Selbsthilfe, Integration - Inklusion und der Kinderhospizarbeit. Er war Koordinator für den Kinderhospizdienst und berät jetzt beim Bundesverband Kinderhospiz.

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