Klinik anders als erwartet; Teil II.

Ja, diesmal verlief der Klinikaufenthalt anders als erwartet, nicht nur, dass die Therapie mit einem anderen Medikament bei der Madame gestartet wurde, sondern es wurde auch die Beatmungssituation "ein wenig" angepasst. Der Grund ist einfach: Die Lady atmet, mal wieder, zuviel Kohlendioxid ab. Dies sagte nicht nur der Kapnograph aus, sondern wurde auch bestätigt durch Blutgasanalysen.

Was tun: Eine Idee wäre weniger Beatmungszeit. Doch diese kam jetzt nicht zum tragen, sondern es wurden die Parameter (Atemfrequenz und Druck) verändert. Mit den neuen Parametern wird sie, wenn sie nicht selbst atmet, weniger beatmet oder anders gesagt, nicht zu tief beatmet. Wie auch immer, die Kinderklinik in Jena ist mit zum großen Teil eine Akutklinik, insbesondere die Intensivstation der Kinderklinik mit ihren 4 Betten. Denn an sich, um wirklich zu wissen, wie die Lady beatmet werden soll, braucht man sicherlich eine gute Diagnostik mit erfahrenen Medizinern in Langzeitbeatmung und somit eine eine andere Klinik, die sogar extra eine Sprechstunde für Langzeitbeatmete führen. Doch da kommen wir zu einem anderen Thema.

Tag: 
Diagnose
Kohlendioxid
Kategorie: 



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Dirk Strecker

Er arbeitet im und führt das PflegeTeam von Linn im Arbeitgebermodell (PflegeTeam bei Zitronenzucker) - gepaart mit seinen Erfahrung aus der Leitungsarbeit in ambulanten Kinderkrankenpflege / Intensivpflege. D.S. administriert Selbsthilfe-Webprojekte und wirkt vor Ort mit bei Themen der Selbsthilfe, Integration - Inklusion und der Kinderhospizarbeit. Er war Koordinator für den Kinderhospizdienst und berät jetzt beim Bundesverband Kinderhospiz.

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