Kommunikation mit dem Amt

Als Vater eines schwerbehinderten Kindes muss man nicht nur eine Ahnung im Sozialrecht und in der Medizin wie Pflege haben. Es gehört, so musste ich am Freitag erleben, noch die Kunst der richtigen Kommunikation dazu, wenn man mit der Krankenkasse telefoniert.

Bloss nicht aufregen, wenn man das Gefühl bekommt, am anderen Ende der Leitung nicht ernst genommen zu werden und bloss nicht die Kontrolle über sein eigenes Sagen verlieren. Und was bringen die Diskussionen über Hilfsmittel, wenn die Krankenkasse sich damit schwer tut, diese zu genehmigen? Ich weiß es nicht. Man erklärt der Person bei der Kasse, warum dies Hilfsmittel wichtig und notwendig ist und wenn es nicht da ist, dann muss man in die Klinik. Ja und diese Person erklärt einen, dass ein Gutachten beim MDK läuft und das dies notwendig sei. Ja bitte, und wenn der MDK auch wieder denkt, das Hilfsmittel sei nicht notwendig von der Beurteilung der Aktenlage aus. Sollte man da den Hörher beiseite legen und einfach ...

Vielleicht finde ich ja mal ein Seminar mit dem Thema: "Wie kommuniziere ich richtig auf dem Amt". Wahrscheinlich klappt es ja dann mit der Ruhe beim Reden, insbesondere wenn der Aufbaukurs heißt: "Wie überzeuge ich meinen Sachbearbeiter".

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Dirk Strecker

Er arbeitet im und führt das PflegeTeam von Linn im Arbeitgebermodell (PflegeTeam bei Zitronenzucker) - gepaart mit seinen Erfahrung aus der Leitungsarbeit in ambulanten Kinderkrankenpflege / Intensivpflege. D.S. administriert Selbsthilfe-Webprojekte und wirkt vor Ort mit bei Themen der Selbsthilfe, Integration - Inklusion und der Kinderhospizarbeit. Er war Koordinator für den Kinderhospizdienst und berät jetzt beim Bundesverband Kinderhospiz.

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