Müde vs. Zahn

Die Müdigkeit hat­te mich heute mor­gen nicht los­ge­lassen und die Entschei­dung, ob ich nun Kaf­fee, schwarzen Tee oder Espres­so trinke, wollte nicht fall­en, auch nicht nach dem die Dusche die Nacht wegge­spült hat­te.  

Der Tag kon­nte die schlafend­en Ner­ven auch nicht weck­en, da dann am Vor­mit­tag die Madame bekan­nt gab: “Ich zahne.” Die Müdigkeit ver­steck­te sich darauf weit­er­hin in den Knochen und es ver­fol­gten mich die Gedanken über den gestri­gen Besuch vom MDK (medi­zinis­chen Dienst der Krankenkassen), der die Pflege­be­gutach­tung durch­führte. Habe ich alles richtig erläutert, dargestellt und nichts vergessen? Doch was bedeutet zah­nen. Ein Kind, was nie einen Nuck­el nimmt lässt sich nur mit einen solchen beruhi­gen und dass heißt, man muss immer direkt “am Kinde” sein, denn soweit ist ihre Koor­di­na­tion noch nicht, dass sie gel­ernt hätte, wie man den Nuck­el im Mund behält. Doch auch dieser Tag verge­ht, die Sonne ver­ab­schiedet sich auf den Däch­ern, ein Wein besän­ftigt meine Müdigkeit zur Ruhe.

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Dirk Strecker

Er arbeitet im und führt das PflegeTeam von Linn im Arbeitgebermodell (PflegeTeam bei Zitronenzucker) - gepaart mit seinen Erfahrung aus der Leitungsarbeit in ambulanten Kinderkrankenpflege / Intensivpflege. D.S. administriert Selbsthilfe-Webprojekte und wirkt vor Ort mit bei Themen der Selbsthilfe, Integration - Inklusion und der Kinderhospizarbeit. Er war Koordinator für den Kinderhospizdienst und berät jetzt beim Bundesverband Kinderhospiz.

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