Nicht jeder Cent für den Patienten

Das ein guter Teil vom Beitrag für Kranken­ver­sicherung in der Kassen­ver­wal­tung hän­gen bleibt, ist vie­len bekan­nt. Ist auch logisch, fraglich ist eher der Anteil von den Gesam­taus­gaben. Auch wurde beim Inten­sivkind diese Frage schon mehrfach erörtert, ob den eine Ablehnung und dem fol­gen­den Wider­spruchsver­fahren nicht mehr kostet als die zu zahlende Leis­tung.

Ein anderes The­ma ist, was wiederum auch den einen oder anderen aufregt: Warum dür­fen Krankenkassen Geld für Wer­bung aus­geben, wenn sie sich neben­bei beschw­eren über die zunehmenden Kosten im Gesund­heitswe­sen?

Im Med­blog zitiert man nun zum The­ma aus dem Ärzteblatt eine Kri­tik vom Bun­desrech­nung­shof, dass hinzu der eine oder andere Euro mit Nullen dran, der eigentlich für den Patien­ten gedacht wäre, auch in nicht “abrech­nungs­fähi­gen” Leis­tun­gen gewan­delt wurde für die “Chefe­tage”. Das wirft keine Fra­gen auf, dies bestätigt nur: Am Geld scheint es nicht zu liegen, warum so manche geset­zliche Leis­tung beim Patien­ten abgelehnt wird.

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Dirk Strecker

Er arbeitet im und führt das PflegeTeam von Linn im Arbeitgebermodell (PflegeTeam bei Zitronenzucker) - gepaart mit seinen Erfahrung aus der Leitungsarbeit in ambulanten Kinderkrankenpflege / Intensivpflege. D.S. administriert Selbsthilfe-Webprojekte und wirkt vor Ort mit bei Themen der Selbsthilfe, Integration - Inklusion und der Kinderhospizarbeit. Er war Koordinator für den Kinderhospizdienst und berät jetzt beim Bundesverband Kinderhospiz.

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