Sonntag mit Ausblick

Sonn­tag ist der Tag, wo die einen Wer­be­blät­ter aus­tei­len und die ande­ren in Abfall­ton­nen stei­gen und den Müll sor­tie­ren nach recy­cel­bar und Rest­müll. Alles erfass­bar mit einem Blick aus dem Fens­ter und selbst hofft man heu­te mal nicht raus gehen zu müs­sen und doch hab ich wie­der dabei ein ungu­tes Gefühl in der Woh­nung kle­ben zu blei­ben. Viel­leicht ist es die Angst durch die feh­len­de Bewe­gung unzu­frie­den zu wer­den am Abend. Doch was mich dabei eher stört, ist, das man so der klei­nen Madame den Hauch der Welt ver­wei­gert, der ums Haus weht.

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Der Dienstag, mitten

Ein Tag wie jeder und … Es gibt kein und und es gibt kein: es ist wie jeden Tag. Ein Aus­sa­ge, die in mei­nem Leben noch nie eine Wahr­heit gefun­den hat. Ein­mal lag es mit an der feh­len­den zeit­li­chen Struk­tur im All­tag, ein ande­rer Grund ist die Furcht, jeder Tag ver­läuft nun ein­mal genau­so wie die Tage zuvor. Jetzt, also heu­te, muss ich ein­fach ein zeit­li­che Struk­tur schaf­fen für die Madame, was heißt: fes­te Zei­ten für die Nah­rung, fes­te Zei­ten zum Schla­fen und Waschen. Jeden Tag die glei­chen Zei­ten. Selbst in Krei­scha, in der Reha­kli­nik, wo sich vie­les wie­der­holt, sogar die Geschich­ten, ist jeder Tag anders, zumin­dest in der Erinnerung. 

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Anruf(e)

Heu­te hat­te Jena doch mal sei­nen, wenn auch klei­nen, Win­ter­ein­bruch, was bedeu­tet ca. 2 Stun­den Schnee­fall, der eine Schnee­de­cke auf den Boden leg­te, wo fast jeder Gras­halm noch sicht­bar war. Tja, der Schnee bleibt halt im Wes­ten. In die­se Rich­tung habe ich heu­te auch tele­fo­niert, denn dort sind alle Ver­sor­gungs­fir­men von der Madame ansäs­sig, samt der Tech­nik im Inten­siv­Zim­mer. Es ist die Kran­ken­kas­se, der Sauer­stoff­lie­fe­rant, der Home­Ca­re – Ser­vice für die Beatmungs­tech­nik, die Sondennahrung. 

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Intensivkind – Was?

Was ist ein Inten­siv­kind? Eine Fra­ge, die gleich am Anfang, vor dem ers­ten Arti­kel hier hät­te geklärt gemusst. Doch, man möge mir ver­zei­hen, so habe ich den Anfang unse­rer Geschich­te auch erst spä­ter begrif­fen und akzep­tiert. Somit ist es wie bei einem Hoo­li­gan, wenn die­ser in den Bus steigt und erst drin­nen erkennt, dass die geg­ne­ri­sche Par­tei dort anwe­send ist und die Fäus­te aus­ho­len zum Schlag. Der Ver­gleich hingt ein wenig, auch wenn man sich so an man­chen Tagen von sei­nen Schick­sal getre­ten fühlt, in eine Ecke gedrängt, wo die Tür samt Flucht­weg ver­sperrt ist. 

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