SchlagwortAlltag

Die Windel, vom Müllproblem zur Müllverbrennung mit Energiegewinnung

Win­deln, das Inkon­ti­nenz­pro­dukt Num­mer Eins, ist in sei­ner Form als Ein­mal­pro­dukt beliebt, wenn nicht sogar not­wen­dig in der Pfle­ge von Grö­ße­ren oder Erwach­se­nen. Hät­ten wir Stoff­win­deln, so hät­te unse­rer Haus­halt min­des­tens ein oder zwei Wasch­ma­schi­nen mehr zu bewäl­ti­gen. Für eine älte­re Frau, die ihren Mann pflegt, eine hohe Mehr­be­las­tung im All­tag. Die...

Unterwegs mit dem behinderten Kind – der Außenseiter

Da wäre sie mit dem Fahr­rad fast in ein Auto gerollt. Wohl selbst dran Schuld, statt sich auf den Ver­kehr zu kon­zen­trie­ren, blieb sie lie­ber mit ihrem Blick auf unse­rer Lady hän­gen. So viel Auf­merk­sam­keit bekommt man nicht alle Tage und dies auch nur, wenn man eben nicht zu der Mas­se zählt, zu den Außen­sei­tern sich drängt. Du bekommst ein behin­der­tes Kind, es wächst aus der...

Alltag behinderte Kind: Bläken vs. Weinen

Bläkt oder weint das Kind? Manch einer kennt es sicher­lich, das Wort “blä­ken”, was nichts wei­ter bedeu­tet als wei­nen. Nichts wei­ter? Nun letz­tens fiel das Wort und wir frag­ten uns, ob es zu unse­rem Kind passt. Unse­re Ant­wort: Die Lady, sie bläkt nicht, wenn, dann weint sie. Schließ­lich blä­ken heißt so viel wie wei­nen ohne Grund und ist ein­fach abwer­tend gemeint. So oder ähn­lich...

Intensivkind und die Fünf

Der 23., für die einen ist Rosen­mon­tag und für das Inten­siv­kind – Sie hat heu­te Geburts­tag und als die Anru­fe aus dem Wes­ten kamen herrsch­te Ver­blüf­fung. Die Lady ist im Kin­der­gar­ten, ihr fei­ert … Nein wir fei­ern kein Fasching, wir den­ken nicht, nur an die­sen Tagen hat man irgend­wel­che beson­de­ren Rech­te, da darf man lus­tig sein und über das akzep­tier­te Maß hin­aus Wit­ze...

Eine bessere Pflege – die scheitern muss

Nach sechs Jah­ren gehen 60% der Alten­pfle­ger aus ihrem Beruf, heißt es im poli­ti­schen Feuil­le­ton ges­tern im Dra­dio Kul­tur. Und war­um? “Sie kom­men mit den Anfor­de­run­gen des Pfle­ge-All­tags nicht zurecht, sie füh­len sich über­for­dert, sie kön­nen, sagen sie, das an der Schu­le Gelern­te nicht in ihrer Pra­xis anwen­den.” aus: Schick dein Kind auf bes­se­re Alten­pfle­ge­schu­len...

Behinderte Kind: Eingeschränkt im Leben?

“Sei­ne Ent­wick­lung ist zwar gegen­über ande­ren Kin­dern glei­chen Alters ver­zö­gert, sei­ne Eltern sind bis­her nicht viel ein­ge­schränk­ter als Eltern von gesun­den Kin­dern.” aus SZON: “Unter­su­chung hält Schick­sal nicht auf” vom 05.01.2009. Die­ser Satz, in einem lesens­wer­ten Arti­kel der Schwä­bi­schen Zei­tung, gibt mir sehr zu den­ken. Nun, ich ver­nahm öfters die Aus­sa­gen von...

Mit Infekt und Husten zum Fest

Fünf Tage Fie­ber. Na, nicht rund um die Uhr, aber ohne Medi­ka­men­te senkt sie sich nicht, die Tem­pe­ra­tur, und dazu kommt: Ohne Beatmung geht es kaum. Eigent­lich hieß es ges­tern, vor­ges­tern: Du gehst noch in den Kin­der­gar­ten. Denks­te! Nur weni­ge Stun­den hält sie mal ohne die Maschi­ne aus, zu wenig für die Kita. Dann muss sie wie­der und wie­der hus­ten. Nimmt man sie an die...

Lebensgestaltung ein Minus zum Lebensinn

Sicher­lich, auch wenn eine Behin­de­rung nicht gleich zu set­zen ist mit einer Min­de­rung der Lebens­qua­li­tät, so stellt sich doch die Fra­ge, wie ist es mit dem Ein­griff in die Lebens­ge­stal­tung der Fami­lie. Lebens­ge­stal­tung, nun die setzt ein Stück weit Lebens­pla­nung vor­aus und bedeu­tet, kurz gefasst, nichts wei­ter als das man den Wer­de­gang des Lebens selbst in die Hand nimmt...

Wenn der Schlaf die Nacht nicht findet

Schla­fen Sie des Nachts gut durch? Wenn nicht, dann wis­sen Sie ja, wel­che Last man dann noch mit sich trägt, wenn man so in den Tag star­tet und vol­le Leis­tung brin­gen soll. Auf Dau­er schei­tert man, muss man. Bei vie­len Eltern mit behin­der­ten Kind ist dies aber All­tag und der Schlaf ist nicht etwa allein dadurch gestört, weil man über sei­ne Sor­gen grü­belt. Nein, viel eher ist es...

In den Schlaf geküsst und aufgewacht die Epilepsie

In den Schlaf geküsst habe ich sie. Nur ein Kuss mit einem Klack hab ich sie in dem Atem­still­stand geschickt, einem epi­lep­ti­schen Anfall von kur­zer Dau­er und dann hat sie geschla­fen, ange­dockt an die Beatmung. Nicht lan­ge, wirk­lich nicht lan­ge schlief sie. Eine hal­be Stun­de viel­leicht, dann war sie, etwas leid­voll, wie­der wach, such­te den Dra­chen, der sich gera­de in ihr...

Wenn man es hätte: Vorhersehbarkeit

Da lernt einem die Finanz­nach­rich­ten, eine Kri­se, sie brau­che Vor­her­seh­bar­keit und Sicher­heit, um sie zu sta­bi­li­sie­ren – dies wünsch­te ich mir auch mal  – Ich wür­de am Nach­mit­tag ger­ne vor­her­se­hen kön­nen, ob nun heu­te Abend kein Schmerz­at­ta­cken auf­tau­chen, die man nicht beur­tei­len kann, wo man nur die Ohn­macht kennt.

Die Unruhe, unklar dem Woher II.

Wollt sie nicht nur sein, die Unruh, eine Aus­nah­me. Ges­tern wein­te sie wie­der, ihr gan­zer Kör­per war steif. Sie wein­te, streck­te sich, dass man sie auch nicht hal­ten konn­te. Der Tag lief gut, etwas drun­ter und etwas drü­ber über dem “Es geht ihr gut”.

Wochenende eben – Entspannung zur Entladung und zurück

Wochen­en­de heißt Ent­span­nung. Die all­ge­mei­ne Reiz­flut nimmt ab, die Stra­ßen­bah­nen fah­ren nur noch alle zwan­zig Minu­ten statt im Zehn­mi­nu­ten­takt. Selbst das Wet­ter schal­tet vom Regen um auf Son­nen­schein. Und das Inten­siv­kind, bei ihm heißt es nur Wet­ter­um­schwung und das ver­band sie wohl gleich mit einem epi­lep­ti­schen Anfall nach dem ande­ren. Aber viel­leicht war es...

Fallsucht nicht gleich ein heiliger Platz

Epi­lep­sie und eine Stei­ge­rung ist immer mög­lich. Der alte Begriff “Fall­sucht” ist für eini­ge Eltern nicht nur unpas­send, da es nicht die Epi­lep­sie des Kin­des in ihrer Form wider­spie­gelt, wor­an es lei­det. Also wenn das Kind in einem Anfall “fällt”, dann kippt es nicht um, son­dern läuft ein­fach wei­ter im rich­ti­gen Sin­ne des Wor­tes: Geht man spa­zie­ren mit dem Kind, die...

Wenn es nur das Schmatzen wäre

Irgend­wie nicht pas­send. Also ich mei­ne die Sache mit dem Döner in der Stra­ßen­bahn. Es ist nicht nur unpas­send, nein, es ist, also wirk­lich. War­um ich mich auf­re­ge? Nun der Akt vom Essen in der Stra­ßen­bahn hat eh was ganz Spe­zi­el­les, ins­be­son­de­re wenn er noch zu einer Geruchs­be­läs­ti­gung wird und die Kau­ge­räu­sche sich über das Rum­peln der Bahn legen.

Der Pürierstab und sein Ersatz

Haben es ganz ein­fach ver­ges­sen. An den Orten, wo man sich nie­der lässt, zu denen man dann eine Freund­schaft bin­det und doch wie­der ver­las­sen muss. Etwas bleibt immer zurück. Zumeist die Erin­ne­rung, da man an sich sein Hab doch ganz gut bei­sam­men hat. Nun, die Beto­nung hier­bei liegt auf das Wort: “Gut”. Denn es soll nicht nur die Erin­ne­rung der ande­ren an uns an die­sen Ort...

Weil es dich gibt” v. Gisela Hinsberger

Wie ist das? Was ist anders? Was bestimmt den All­tag mit einem behin­der­ten Kind? Was bewegt einen? Eine Ant­wort, sie ist viel­sei­tig und doch bil­den sich Gemein­sam­kei­ten unter den Eltern, man spürt, wie nah man neben­ein­an­der sitzt. Das ähn­li­ches Schick­sal? Ich nen­ne es nicht Schick­sal, ich nen­ne es Leben.Wer wis­sen will, was das Leben bestimmt, was die Eltern bewegt, wo ihre...

Intensivkind & Alltag: Verfangen im Thema

„Sagen se mal, besteht ihr Leben nur noch aus dem The­ma Behin­de­rung?“ – Das Behin­de­rung und Krank­heit “irgend­wie” omni­po­tent ist im Leben, ist sicher­lich nicht ver­wun­der­lich und wird hier im Blog deut­lich. Doch sorgt die­se Vor­herr­schaft zu eini­gen Miss­ver­ständ­nis­sen, da man immer mal auf die Mei­nung stößt: Man kann sich doch nicht tag­täg­lich damit aus­ein­an­der­set­zen...

Intensivkind & Alltag: Wie sollst denn sein

Da stehst du mor­gens auf, unver­hofft, hast noch kei­nen rich­ti­gen Blick dafür, was dir der Tag so brin­gen mag und dann nimmst du das Kind vom Pfle­ge­dienst ent­ge­gen und der erzählt dir erst­mal von der Nacht, bes­ser gesagt, von dem Kampf in den Mor­gen­stun­den, dass sie total unru­hig war, sich auf­ge­regt hat­te bis zu einem Puls von über 190. Du stöhnst und fragst, ob sie nicht noch...

Über


Ein Blog, klei­ne “Skiz­zen” aus dem Inten­siv­Zim­mer, der Füh­rung in der Pfle­ge, als pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge, dass Drum­Her­um, wie die Pfle­ge “lebt”, ihr gut tut, die Teil­ha­be wie in der Schu­le, was die Kranken‑, die Sozi­al­kas­sen … Wir mit­ten drin mit der Linn, unse­rer IntensivLady …

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