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Schwerbehindertenausweis: unbefristet und nicht als Kopie

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Im Feb­ru­ar musste der Schwer­be­hin­derte­nausweis vom Inten­sivKind ver­längert wer­den und siehe da, der Ausweis ist jet­zt unbe­fris­tet. Das Inten­sivKind ist amtlich unbe­fris­tet behin­dert.

Damit der Ausweis lange hält, würde ich gerne nur eine Fotokopie mit­nehmen. Geht nicht, denn eine Kopie gilt hier nicht als Ausweis­er­satz, lernte ich. Eine Fotokopie kann auch von ein­er Fälschung gefer­tigt wor­den sein.

Bedeutet: Ist das Inten­sivkind unter­wegs, dann muss der orig­i­nale Schwer­be­hin­derte­nausweis mit dabei sein, samt orig­i­naler Wert­marke für den öffentlichen Nahverkehr.

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Die Bahn: 1. Klasse vs. Rohlstuhlnutzer

Nun, das Ver­hält­nis Deutsche Bahn und Roll­stuhlnutzer wird wohl, wenn man den Artikel (1) vom ISL (Inter­essen­vertre­tung Selb­st­bes­timmtes Leben) liest, keine “Gesun­dung” erfahren, sprich, neue Investi­tio­nen der Bahn AG kom­men dem “1. Klasse-Fahrgast” zu gute statt der Schaf­fung von Bar­ri­ere­frei und dies mit einem beachtlichen Investi­tions­beitrag von 20 Mil­lio­nen Euro jährlich. Da gibt es ja nur zu hof­fen, dass dies keine Fehlin­vesti­tion wird oder nicht als Grund dann daste­ht, die Fahrpreise erneut für alle, jährlich, zu erhöhen.

(1)http://www.isl-ev.de/2006…e‑kunden/ Link defekt nach Abruf 15.7.2012

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Öffnungszeiten der Bahn AG

Dass der Mobil­itätsser­vice für den Roll­stuhlnutzer am ICE-Bahn­hof der Stadt Jena, Jena-Paradies, eingestrichen sein sollte, sei ein Fehler in der Daten­bank der Bahn gewe­sen. Dies musste ich gestern mündlich von Betrof­fe­nen erfahren. Gab es somit gar keine Stre­ichung?

Nun nach Protesten, auch Seit­ens des Ober­bürg­er­meis­ters von Jena, ste­ht nun fest: Es gibt Öff­nungszeit­en für die Ausstiegshil­fe am Paradies- (dem ICE-Bahn­hof) und West­bahn­hof. Aber nicht dass jet­zt jemand denkt, die Ausstiegshil­fe sei jet­zt nur von 22.00 bis sechs Uhr mor­gens geschlossen, der täuscht sich. Die Bahn hat eine Mit­tagspause 12 bis 15 Uhr und am Woch­enende arbeit­et man dort nur bis 11.30 Uhr.

Prob­lem ist bloß, dass sich an diese Pause kein Zugverkehr hält, vielle­icht noch nicht, und als Roll­stuhlfahrer sollte man somit nicht auf die Idee kom­men, am Woch­enende seine Eltern oder Fre­unde in Leipzig oder Nürn­berg zu besuchen. Die Rück­fahrt am Nach­mit­tag bietet ihm keine Ausstiegschance und somit erfol­gre­iche Ankun­ft, in Jena.

Aber immer­hin arbeit­en die Com­put­er rund um die Uhr und hal­ten die Daten­banken am Leben. Na da freu ich mich schon auf die Gesund­heit­skarte: “Entschuldigung, auf­grund eines Daten­bank­fehlers in ihren “Gesund­heits­dat­en” kon­nten wir sie lei­der nicht aus­re­ichend behan­deln. Für die dadurch ent­standene gesund­heitliche Beein­träch­ti­gung und Behin­derung bit­ten wir um Entschuldigung.”

Weit­er­führen­des: Nutzung der Bahn ist Glücksspiel

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Bahn vs. behinderter Fahrgast

Es lässt ver­muten, dass ein Börsen­gang der Bahn und der behin­derte Reisende nicht zueinan­der passen. Vielle­icht ist diese Ver­mu­tung weit herge­holt, aber wiederum auch nicht. Denn der roll­stuhlfahrende Fahrgast bedarf eines Mehrs an Ser­viceleis­tung als der größte Teil der anderen Reisenden. Doch Ser­vice bedeutet Per­son­al und Per­son­al kostet Geld und bekan­ntlich mag ein Unternehmen, was den Börsen­gang vorhat, möglichst niedrige Aus­gaben.

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